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Die allermeisten Frauen wünschen sich glatte und schöne Achseln. Haare an den Achseln gelten als unästhetisch – auch für Männer – und erhöhen zudem die Schweißproduktion. Gleichzeitig ist die Haut an den Achseln besonders empfindlich. Eine Entfernung der Haare muss also besonders schonend vorgenommen werden. Dieser Artikel zeigt, wie das geht.

Sollte man die Achseln rasieren?

Einer Rasur der Achseln steht nichts im Weg, sofern die Haut nicht besonders empfindlich ist und man sie nach der Rasur ausreichend pflegt. Bei der Rasur mit einem klassischen Rasierer werden üblicherweise viele kleine Hautschüppchen von der oberen Hautschicht abgetragen. Die untere, empfindlichere Hautschicht tritt hervor. Sie ist noch nicht so widerstandsfähig und neigt dazu, leicht reizbar zu sein. Mit einer Deocreme lässt sich die Haut nach der Rasur beispielsweise sehr leicht pflegen, zudem bietet das Deo Schutz vor Schweißbildung für 24 Stunden. Das beugt dem sogenannten „Rasurbrand“ und der Pickelbildung vor.

Klassische Deodorants sind hingegen nach der Rasur nicht zu empfehlen. Sie enthalten meistens Alkohol, der auf der frisch rasierten Haut schmerzhaft brennen kann. Des Weiteren können Duftstoffe und Aluminium in die minimalen Verletzungen der Haut eindringen und dort Entzündungen provozieren. Keinesfalls sollte man die Achselhaare, so wie es leider viele Frauen tun, „zwischendurch“ unter der Dusche mehr oder weniger trocken, also ohne Rasierschaum rasieren. Das kann schlimmstenfalls dazu führen, dass die Haare eher ausgerissen werden oder abbrechen. Auch eingewachsene Haare können ein Resultat dieser Form der Enthaarung sein. Solche eingewachsenen Haare können Entzündungen bilden, die schmerzhaft sind und nur langsam wieder heilen. Achselhaut ist dünn und empfindlich. Deswegen sollte ihr jederzeit die entsprechende Aufmerksamkeit gewidmet werden.

Tipp: Am besten lassen sich die Achselhaare rasieren, wenn man die Haut so gut wie möglich spannt. Hierzu sollte man den Arm so weit es geht hinter den Kopf strecken, um die Fläche bestmöglich freizulegen.

Achseln wachsen – eine gute Idee?

Natürlich kann man die Achseln auch mit Kalt- oder Warmwachs – wie jede andere Hautpartie auch – wachsen. Allerdings sollte man sich darauf einstellen, dass das Wachsen der dünnen Haut an den Achseln unter Umständen noch schmerzhafter sein kann als etwa das Wachsen der Beinbehaarung. Für viele Menschen kommt daher eine andere Behandlung der Achselhaare außer der Rasur nicht in Frage. Tipp: Egal ob man wachst oder rasiert, die Haare an den Achseln wachsen (anders als an den Beinen) nicht nur in eine Richtung. Es kann also sehr viel leichter und schmerzfreier sein, wenn man die Wuchsrichtung der Haare beachtet und entsprechend den Rasierer ansetzt bzw. den Wachstreifen aufträgt. Außerdem erwischt man somit garantiert jedes noch so kleine Härchen und das Ergebnis ist so glatt wie möglich.