lightfieldstudios/123RF.COM

Obgleich nicht jede Frau eines besitzt, wissen doch die meisten, was ein Glätteisen ist. Ein Glätteisen wird vor allem von Frauen mit gelockten, gewellten oder spröden Haaren benutzt, um eine gleichmäßige und glatte Frisur zu erzeugen. Dieser kleine Ratgeber zeigt, wie das im Detail funktioniert und worauf man achten muss, wenn man ein Glätteisen kaufen will.

Wie funktioniert ein Glätteisen?

Ein Glätteisen funktioniert hauptsächlich über Temperatur. Hitze macht die Haare „weich“ und formbar – ganz ähnlich, wie es beispielsweise auch bei Werkstoffen der Fall ist. Formt man sie im heißen Stadium, behalten sie ihre Form eine Weile, selbst wenn sie wieder abkühlen. Früher wurden Glätteisen – wie der Name schon sagt – tatsächlich aus Eisen gefertigt. Die Eisenplatten wurden auf einer Herdplatte erhitzt, anschließend wurden die Haare dazwischen geklemmt. Das hat die Haare zwar geglättet, war aber auch extrem gefährlich. Nicht nur kann man sich an einem wirklich heißen Eisen sehr schnell verbrennen, auch die Haare leiden unter den hohen Temperaturen und können schlimmstenfalls bei falscher Anwendung verbrennen.

Moderne Glätteisen werden daher in der Regel nicht mehr aus Eisen oder anderen Metallen gefertigt und sind darüber hinaus in der Lage, sich mittels elektrischem Strom selbst zu erhitzen. Eine Auswahl an modernen Glätteisen mit Keramikbeschichtung sieht man beispielsweise hier. Heute ist man zum Glück nicht mehr auf solche archaischen Techniken angewiesen. Die modernen Glätteisen werden speziell für ein komfortables und schonendes Haareglätten gefertigt. Daher ist es heute auch durchaus möglich, sich regelmäßig die Haare zu glätten, ohne sie langfristig zu beschädigen. Allerdings sollte man umso mehr auf bestimmte Features eines Glätteisens achten, desto häufiger man beabsichtigt, sich die Haare zu glätten. Wenn das Eisen besonders schonend funktioniert, kann man auch ruhig öfter glätten.

Worauf muss man beim Kauf eines Glätteisens achten?

Wichtig bei einem Glätteisen ist nicht nur das Material, aus dem die Flächen gefertigt sind mit denen die Haare in Kontakt kommen. Es kommt auch auf eine ausreichende Federung der Zangenbacken an. Schließlich sollte man auf das Haar nur sanft Druck ausüben, um es nicht dauerhaft zu beschädigen. Außerdem kann ein zu starker Druck die Haare „festhalten“ und zu einem unangenehmen Ziehen auf der Kopfhaut, schlimmstenfalls sogar zum Ausreißen der Haare führen. Daher sollten die Zangenbacken so gefedert sein, dass man mit ihnen sanft Druck ausüben kann. Hochmoderne Glätteisen verfügen zudem über eine spezielle Ionisierungsfunktion und einen Luftzustrom, der die Haare zusätzlich schont.

Damit kann man Beschädigungen entgegenwirken und den Glätt-Prozess allgemein schonender gestalten. Häufiges Haareglätten mit billigen Glätteisen kann die Haare ansonsten nämlich spröde machen und damit auch Haarausfall bewirken.