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Es gibt für Frauen die unterschiedlichsten Gründe, sich für eine Brustvergrößerung zu entscheiden – und es ist das gute Recht einer jeden Frau, sich für ein anderes Äußeres entscheiden zu wollen. Brustvergrößerungen gehören heute zu den am häufigsten durchgeführten chirurgischen Eingriffen überhaupt und sind dementsprechend gut erprobt und erforscht. Dieser Artikel stellt einige übliche Methoden vor, mit denen die Vergrößerung vorgenommen wird.

Der Eingriff bei einer Brustvergrößerung

Die sicherste und am häufigsten verwendete Technik beim Einsetzen der Brustimplantate ist die der sogenannten Umschlagfalte. Dabei wird unter der Brust ein kleiner Schnitt gemacht, durch den das Implantat eingesetzt wird. Diese Methode wird besonders gern verwendet, weil sie dem behandelnden Arzt eine bestmögliche Übersicht gibt. Unter Umständen kommen aber noch andere Stellen für den Eingriff infrage.

Eine weitere gern genutzte Methode ist der Einschnitt unterhalb der Brustwarze. Durch die natürliche Pigmentierung der Brustwarze verschwindet die OP-Narbe optisch beinahe von selbst. In einigen seltenen Fällen wird auch ein Achselhöhlenschnitt vorgenommen. Dieser Eingriff ist etwas komplizierter durchzuführen, besticht aber durch quasi unsichtbare Narben.

Welche Implantate werden bei einer Brustvergrößerung verwendet?

Patientinnen sollten bei einer Brustvergrößerung insbesondere darauf achten, dass hochwertige Implantate verwendet werden. Für eine sichere Brustvergrößerung bedeutet dies, dass ausschließlich Implantate mit einer sogenannten kohäsiven Silikongelfüllung zum Einsatz kommen sollten. Diese garantieren, dass sich das Endergebnis sehr natürlich anfühlt und das Silikongel nicht auslaufen kann.

Einige Anbieter von Brustvergrößerungen bieten statt künstlichem Silikongel auch Implantate mit Eigenfett an, die natürlicher und sicherer sein sollen. Je nach ursprünglicher Brustform kommen Implantate in unterschiedlichen Formen, beispielsweise rund oder tropfenförmig, zum Einsatz. Welches Implantat den bestmöglichen gewünschten Effekt erzielt, muss zuvor mit einem Facharzt abgeklärt werden. Eine gute Anlaufstelle im Rhein-Main Gebiet ist beispielsweise Dr. med. Christian Radu aus Frankfurt.

Beachtet werden sollte bei einer Brustvergrößerung außerdem, dass das zusätzliche Gewicht einen starken Einfluss auf die langfristige Entwicklung der Haltung haben kann. Patientinnen sollten insbesondere bei sehr großen Implantaten gewährleisten, dass die Rückenmuskulatur die veränderten Körperteile auch unbeschadet tragen kann. Bei einem sehr zierlichen Körperbau raten seriöse Chirurgen zu kleineren Implantaten oder empfehlen zur Vor- und/oder Nachbehandlung des Eingriffs zu einer Physiotherapie.

Wann eine Brustvergrößerung der richtige Schritt ist

Viele Frauen denken über Brustvergrößerungen nach, trauen sich aber wegen der Operation oftmals nicht, ihren Wunsch in die Tat umzusetzen. Letztendlich muss jede Frau für sich entscheiden, ob ein solcher Schritt für sie wirklich notwendig ist. Es gibt aber eine Frage, die man sich bei der grundsätzlichen Überlegung stellen kann: Schränkt mich mein Unwohlsein ein?

Ein wichtiger Punkt ist das Selbstbewusstsein: Wer sich mit seinem natürlichen Äußeren derartig unwohl fühlt, dass er im alltäglichen Leben Einschränkungen vornimmt – beispielsweise sich nicht im Bikini am Strand zeigen will – für den kann ein chirurgischer Eingriff einen erheblichen Zugewinn an Lebensqualität bedeuten. Vor dem Hintergrund eines langfristig glücklicheren Lebens sind der medizinische Eingriff und die damit verbundenen Kosten oftmals zu verschmerzen – wobei wörtliche Schmerzen bei professionellen Brustvergrößerungen oftmals ohnehin ausbleiben.