14. Juli 2024

Corona-Ausgangsbeschränkungen: Wie man trotzdem psychisch gesund bleibt

Die Corona-Pandemie belastet alle schwer. Jeder Bundesbürger ist aktuell von den Beschränkungen, die von Bund und Ländern erlassen wurden, betroffen. Die Einschränkungen der Grundrechte, die Schließung der Arbeitsstätte und das Home Office, in das Tausende Deutsche „geschickt“ wurden, bringen große mentale und auch körperliche Belastungen mit sich.

Stress und Angststörungen sind nur einige der Symptome, die die aktuelle Situation mit sich bringt. Besonders der ansteigende Stresslevel, kann zu großen Belastungsstörungen führen. Stress löst im Körper die vermehrte Ausschüttung des Hormons Cortisol aus, welches die Wahrscheinlichkeit an Depressionen zu erkranken. deutlich erhöht. Zudem hemmt das Hormon die Verstärkung von synaptischen Verbindungen und somit die Lernfähigkeit des Gehirns. So ist es in der Zeit des Corona-Virus wichtig, besonders auf die mentale und physische Gesundheit zu achten. Schon einige kleine Maßnahmen können helfen, das eigene Wohlbefinden nachhaltig zu verbessern.

Einrichten von Unterstützungsnetzwerken

Eine der größten Herausforderung der Isolation in der eigenen Wohnung ist das Fehlen sozialer Kontakte. Vielen fehlt besonders der tägliche Austausch mit den lieb gewonnenen Arbeitskollegen. Dieser ist nicht nur wichtig, um die Abläufe am Arbeitsplatz zu optimieren und effektiv zu arbeiten, sondern sorgt auch dafür, dass Stress abgebaut wird. Ein kurzer Austausch mit einem „Außenstehenden“ über das Privatleben kann viel helfen. So ist es nicht nur für die Arbeitsabläufe wichtig, auch von Zuhause aus regelmäßig mit den Arbeitskollegen zu kommunizieren. Das Einrichten regelmäßiger Videokonferenzen zum beruflichen und privaten Austausch ist in der Zeit der Corona-Pandemie ein absolutes Muss.

Feste Arbeitszeiten auch im Home Office

Damit die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben nicht verschwimmen und der Körper den täglichen Arbeitsrhythmus beibehält, ist es sehr wichtig, feste Arbeits- und Pausenzeiten einzuplanen. Feste Zeiten für die Mittagspause und einen kurzen Gang an die frische Luft helfen dabei, den Stresslevel deutlich zu senken.

Einen fixen Arbeitsplatz einrichten

Zwar ist es für Manche aufgrund von Platzmangel nicht möglich, doch sollte versucht werden, einen festen Arbeitsplatz einzurichten. Wenn möglich liegt dieser isoliert von anderen Personen, die sich tagsüber im Haus aufhalten. Idealerweise sollte man im Home Office alleine in einem eigenen Raum arbeiten, um Ablenkung und somit auch häufig Stress zu vermeiden. Zudem kann man so organisierter Arbeiten und die Abläufe im Home Office optimieren.

Vermeidung von Social Media und TV

Zwar ist die Verführung sehr groß, doch sollten die Dauer der Social Media Nutzung und des Fernsehens in der aktuellen Zeit auf ein Minimum beschränkt werden. Die konstante Aufnahme der aktuellen Geschehnisse, die sich zum Großteil auf die Corona-Pandemie und deren Auswirkungen beziehen, kann den Stresspegel deutlich erhöhen.

Beibehalten der täglichen Routine

Auch wenn man sich im Home Office befindet, sollte man so tun, als ob man wie üblich ins Büro gehen würde. Die morgendliche Routine Rund ums Waschen, Anziehen und Frühstücken hilft dem Körper dabei, sich auf einen Arbeitstag einzustellen. Der Gang im Schlafanzug zum heimischen Arbeitsplatz kann diese Abläufe nicht gleichwertig ersetzen und führt zu mangelnder Motivation und schlechter Arbeitsfähigkeit des Gehirns.

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