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Wer träumt eigentlich nicht von einem eigenen Haus? Für viele Menschen ist es das Lebensziel schlechthin: Ein Stück Land samt Wohnfläche, die sie ihr eigen nennen können. Es gibt viele Wege die zur Realisierung dieses Traums führen können. Dieser Artikel stellt sie vor.

Neu bauen, kaufen, abreißen?

Grundsätzlich ergeben sich drei Möglichkeiten, um an Wohneigentum zu kommen: Neubau, Kauf oder Abriss (und Neubau). Während die ersten beiden Optionen allgemein bekannt sind, ist die letzte wohl eher unkonventionell. In manchen Fällen kann es sich aber durchaus lohnen, ein baufälliges Gebäude zu kaufen und Teile davon abzureißen. Rückbau bedeutet nicht immer, dass ein komplettes Gebäude abgerissen werden muss. Ein professionelles Unternehmen für Abrissarbeiten kann beispielsweise auch eine sogenannte Entkernung durchführen.

Dabei wird das Gebäude bis auf die Bausubstanz, die womöglich noch gut erhalten ist, zurückgebaut. Anschließend kann begonnen werden, das Gebäude grundsätzlich neu zu strukturieren und umfangreich zu modernisieren. So ist es beispielsweise auch möglich, eine neue Dämmung einzubauen oder neue Grundrisse zu konzeptionieren. Diese Form des Hausbaus kann in der Tat sehr lukrativ sein. Viele marode Gebäude werden zu Schleuderpreisen angeboten, weil der Eigentümer der Meinung ist, das Haus sei nur noch mit großem finanziellen Aufwand zu ‚retten‘.

Ein professioneller Partner kann das Gebäude aber unter Umständen für überraschend wenig Geld zurückbauen. Rückbau und Modernisierung ersparen dem neuen Eigentümer so den aufwändigen vollständigen Neubau, der unter Umständen deutlich teurer gewesen wäre.

Worauf sollte man beim Bau oder beim Kauf einer Immobilie achten?

Beim Neubau oder Kauf einer Immobilie kann man als Amateur einige Fehler machen. Viele Menschen denken dabei in zu kurzen Zeitabschnitten. Aber ein Haus sollte optimalerweise für die Ewigkeit – oder zumindest für eine Lebenszeit – angelegt sein. In etwa zehn Jahren kann sich jedoch ein Stadtviertel umfangreich ändern. Auch politische Entscheidungen können einen erheblichen Einfluss auf die Wertentwicklung haben. Wird das Viertel drastisch aufgewertet – etwa durch anhaltenden Zuzug und eine städtebauliche Erweiterung – steigt der Wert der Immobilie.

Es genügt jedoch schon, wenn eine große Fabrik im unmittelbaren Umfeld eröffnet, die etwa schädliche Abgase produziert, um den Wert einer Immobile empfindlich und dauerhaft zu schmälern. Häuslebauer sollten sich also bei der Planung nicht nur auf das Grundstück konzentrieren, das sie für sich vorgesehen haben. Das Umfeld ist enorm wichtig. Was wird hier noch angeboten? Wo ist Baufläche vorgesehen? Wie viele Supermärkte, Cafés, Straßen gibt es hier? Gibt es Zuzug oder Abwanderung? Wie sieht die Nachbarschaft genau aus? All das sind Faktoren, an denen man eine Entwicklung für die kommenden Jahre eventuell ablesen kann.