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Es passiert so schnell … Ein umgekipptes Trinkglas, ein schmutziger Sitzplatz in der Mittagspause oder Unachtsamkeit beim Essen können binnen Sekunden einen Fleck verursachen, der dann nur recht zeitaufwendig wieder verschwindet. Gut, wer bei Bedarf die folgenden Anti-Flecken-Tipps kennt.

So verschwindet der Fleck im Teppich

Ein Fleck im Teppich ist in mehrerlei Hinsicht eine Besonderheit: Er ist dort entstanden, wo er nicht so einfach „versteckt“ werden kann, ein Teppich lässt sich allein schon aufgrund der Größe nicht eben mal schnell in die Waschmaschine werfen und auch das Teppichmaterial macht eine besondere Form der Pflege nötig. Grundsätzlich gelten für die Teppichreinigung diese Tipps:

  • Um den Fleck zu reduzieren und nicht etwa zu vergrößern, ist es wichtig, sich beim Putzen vom Rand des Flecks nach innen zu arbeiten.
  • Um verschüttete Flüssigkeit aufzunehmen, eignen sich helle Hand- oder Küchentücher. Farbige Servietten beispielsweise würden abfärben. Anstatt die Flüssigkeit aus dem Teppich zu reiben, ist es zielführender, das Verschüttete tupfend aufzunehmen.
  • Jede Reinigungsflüssigkeit, die einem Teppich zugeführt wird, könnte im schlechtesten Fall dem Unterboden Schaden zufügen. Deswegen sollte die Teppichreinigung mit möglichst wenig Flüssigkeitseinsatz und nicht auf Kork- oder Holzböden durchgeführt werden.
Wer Haustiere hat, der weiß: Ein Fleck ist schnell im Teppichboden. Allerdings gestaltet sich die Reinigung meist langwieriger | pixabay.com

Über die spezielle Reinigung von Naturfaser-, Sisal- oder Seidenflecken sowie die Möglichkeiten, Kaffee, Blut, Wachs oder andere Flecken aus dem Teppich zu bekommen, informiert dieser Beitrag. So mancher Fleck lässt sich auch präventiv vermeiden, beispielsweise in dem anstatt industriell Gefertigtes Selbstgemachtes zum Einsatz kommt. Bei Seifenblasenlauge funktioniert das gut. Wer die Lauge selber nach dem Rezept in diesem Artikel braut, muss Flecken erst gar nicht fürchten.

Handtaschen waschen: So erstrahlen diese Accessoires wieder im schönsten Glanz

Die Reinigung einer Handtasche kann – je nach Material – ganz schön aufwendig sein, denn einfach in die Waschmaschine werfen, kann man eine Handtasche in den allermeisten Fällen nicht. Dennoch braucht jede Handtasche von Zeit zu Zeit eine Reinigung – sei es um den Schmutz des Alltags loszuwerden oder um die Spuren der letzten, ausufernden Partynacht zu vernichten. Doch wie lässt sich eine Handtasche eigentlich reinigen?

Die Handtasche ist ständig mit on Tour – und braucht regelmäßig eine vergleichsweise aufwendige Reinigung und Pflege | pixabay.com
  • Zunächst muss die Handtasche einen Kopfstand machen, damit auch wirklich alles rausfällt, was sonst darin Platz findet. Dabei wird nicht nur Kleinzeug ausgeschüttelt, sondern auch andere Krümel.
  • Um die Handtasche im Inneren zu reinigen, ist es sinnvoll Duschgel oder Shampoo in das textile Innenfutter einzumassieren. Das funktioniert allerdings nur, wenn es sich um wasserlösliche Flecken handelt. Der Schmutz der Flecken, die so entfernt werden, sollten mit einem Tuch abgetragen werden. Die komplette Handtasche zu durchtränken, ist keine gute Idee – das Material könnte Schaden nehmen und die Tasche braucht sehr lange, um wieder zu trocknen.
  • Konnten Shampoo und Duschgel nichts ausrichten, kann vielleicht ein alter Hausfrauentipp helfen. Backpulver kann dann in die Flecken gerieben werden. Das bleichend wirkende Backpulver kann so Flecken im Inneren der Tasche entfernen. Spezielle Flecken erfordern zudem ein spezielles Reinigungsmittel. So werden Nagellackflecken beispielsweise mit Nagellackentferner aus dem Innenfutter getupft.

Um nach dieser aufwendigen Prozedur die saubere Handtasche möglichst lange in diesem Zustand erhalten zu können, kann ein antibakterielles Spray vorbeugen, dass die Reinigungsflüssigkeit nicht etwa Schimmelbefall bedingt. Daneben ist ein Imprägnierspray die richtige Wahl, um beispielsweise Ledertaschen zu imprägnieren. Je nach Hersteller können Imprägniersprays sogar alles sechs Wochen aufgetragen werden. Sie verhindern, dass Flüssigkeiten ins Gewebe eindringen können und verringern die Schmutzanfälligkeit der Handtaschen.

Fettflecken ade: So lassen sie sich aus der Kleidung entfernen

In den allermeisten Fällen lassen sich Flecken deswegen so schlecht aus der Kleidung entfernen, weil sie stark fetthaltig sind und die Flecken nicht direkt nachdem das Malheur passiert ist, eingeweicht werden können. Um zu verhindern, dass einem Fettfleck der Abschied vom entsprechenden Kleidungsstück folgen muss, helfen diese Tipps:

  • Um zu verhindern, dass das Fett tief in das Textilwerk eindringt, ist es sinnvoll, das Fett direkt mit einem Stück Küchenrolle aufzusaugen. So bleibt nur ein kleiner Fett-Rest zurück, der dann leichter aus dem Kleidungsstück entfernt werden kann.
  • Um den Fett-Rest zu entfernen, muss eine Waschlauge angerührt werden – aus Wasser und Wasch- oder Spülmittel. Fleck auswaschen, gut ausspülen und anschließend in die Waschmaschine geben.
  • Eine Alternative – wenn es gerade nicht möglich ist, den Fettfleck direkt aus dem Kleidungsstück auszuwaschen – sind Puder oder Mehl, Trockenshampoo oder Löschpapier. Wie sich diese Mittelchen anwenden lassen, zeigen detaillierte Anleitungen in diesem Ratgeber.
Erst vorbehandeln, dann in die Waschmaschine. So gehen sogar Fettflecken aus der Kleidung | pixabay.com

Solche Flecken lassen sich am besten behandeln, wenn sie noch recht frisch sind. Ist es nicht möglich, die Flecken direkt aus der Kleidung zu waschen, können Gallseife, Alkohol oder Waschbenzin sich als praktische Fleckenjäger erweisen. Nicht minder ärgerlich ist es übrigens, wenn dunkle Brombeerflecken das Lieblingskleidungsstück zeichnen. Diese lassen sich laut diesen Tipps mit Bleiche und saurer Milch bekämpfen.