Raisa Kanareva/123RF.COM

Jeder Mensch kommt einmal an einen Punkt in seinem Leben, an dem er eine Party geben muss. Sei es ein Geburtstag, eine Hochzeit, ein Jahrestag, ein Neuanfang, ein Abschied oder einfach ein anlassloses Get-Together: Damit eine Party wirklich gelingt, muss sie hervorragend geplant sein. Dieser Artikel zeigt, wie es stressfrei gelingt!

Wofür muss gesorgt sein? Den richtigen Bedarf planen

Keine Party lässt sich wirklich gut organisieren, wenn man nicht weiß, worauf man hinarbeitet. Auch in Zeiten überwiegend elektronischer Kommunikation empfiehlt es sich deswegen, personalisierte Einladungen zu verschicken anstatt recht unverbindlich daherkommende „Events“ aus sozialen Netzwerken zur schaffen. Auf personalisierte Einladungen reagieren die Gäste eher mit einer definitiven Zu- oder Absage. Das hilft der Gastgeberin, ihren Bedarf richtig einzuschätzen.

Daran bemisst sich auch, wie man weiter vorgehen kann. Kommen nur einige wenige Gäste, womöglich noch in die private Wohnung, lässt sich für Essen und Verpflegung selbst gut sorgen. Werden es mehrere und wird sogar eine eigene Örtlichkeit organisiert, braucht es in den meisten Fällen ein Catering. Was vor allem Frauen gern vergessen: Wenn man auf der eigenen Party selbst die ganze Zeit zu tun hat, wird man selbst am wenigsten Spaß machen.

Das merken letztendlich auch die Gäste, die sich schlecht und schuldig dafür fühlen werden, wenn sie die gestresste Gastgeberin sehen. Deswegen empfiehlt sich ab einer gewissen Anzahl an Gästen ein Catering oder gleich ein Partyservice. Das hat nicht nur stressmindernde Funktionen, sondern kann auch zur Attraktion werden. Catering-Services die ein sogenanntes „Live Cooking“ anbieten, bereiten das Essen vor den Augen der Gäste zu. Ein Partyhighlight wäre damit schon mal sicher.

Darf‘s ein Motto sein?

Beim Thema Motto- oder Kostümpartys scheiden sich die Geister. Die einen finden Mottos auf Partys eher kindisch und anstrengend, möchten sich nicht übermäßig exponieren und empfinden es außerdem als Zumutung, für eine Nacht womöglich noch ein extra Kostüm kaufen zu müssen. Die anderen lieben es, sich zu verkleiden und eine Party auch weit über Kostüme hinaus in einem bestimmten Flair genießen zu können, dass sich von gewöhnlichen Partys unterscheidet.

Ob ein Motto angemessen ist oder nicht, sollte die Gastgeberin immer anhand der Gäste entscheiden. Wenn sie sich sicher ist, dass die Mehrheit ein Motto zumindest nicht blöd finden würde, sind ihrer Fantasie bei der Ausgestaltung keine Grenzen gesetzt. Tipp: Wer sich nicht ganz sicher ist, ob doch der ein oder andere Miesepeter unter den Gästen sein wird, der wählt ein Motto, was so allgemein ist, dass es sich auch mit einer kleinen Requisite erfüllen lässt.

Beispiel: Eine Schwarz-Weiß-Party sieht immer elegant aus und ist sowohl für die Gäste als auch für die Gastgeberin schnell geplant. Ein weißes Hemd hat jeder Mann im Schrank, genau wie so gut wie jede Frau ein schwarzes Kleid besitzt. Damit sollte man nun wirklich niemanden in Schwierigkeiten bringen.