13. April 2024

Endlich mehr Durchblick: Kosten und Ablauf einer Augen-OP

Nie wieder Brille, nie wieder Kontaktlinsen? Was eine Augen-OP verspricht, klingt wie Zauberei: Ein kurzer, schmerzloser Eingriff und schon ist die Sehstärke wieder hergestellt. Aber wie genau läuft eine solche Operation ab, und wie teuer kommt sie die Betroffenen zu stehen?

Wie verläuft eine Augen-OP?

Die Augen lasern zu lassen zählt mittlerweile zu den absoluten medizinischen Standard-Eingriffen und wird von manchen Ärzten mehrmals am Tag problemlos durchgeführt. Damit zählt diese Form der OP zu den sichersten Eingriffen, die in der Augenmedizin gemacht werden können. Es gibt verschiedene Methoden des Laserns. Die häufigste Methode ist das sogenannte Femto LASIK-Verfahren. Mithilfe eines leistungsfähigen, medizinischen Lasers wird dabei die Hornhaut angeschnitten. Anschließend erfolgt mithilfe des Lasers ein Gewebeabtrag, der die Hornhautkrümmung leicht verändert. Damit kann eine Korrektur der Sehstärke in beide Richtungen erfolgen. Es lassen sich mit dieser Methode also sowohl Kurz- als auch Weitsichtigkeit bis zu sehr hohen Dioptrien behandeln.

Die Methode verläuft weitgehend risiko- und schmerzfrei. Natürlich lässt sich ein gewisses medizinisches Restrisiko nie ausschließen, aber wie bereits beschrieben handelt es sich beim Augenlasern um einen Routineeingriff, der so gut erforscht und erprobt ist wie kein zweiter.

Wie viel kostet eine Augen-OP und wo kann man sie durchführen lassen?

Das Augen-Lasern wird nicht von allen Optikern angeboten. Aber mehr und mehr Spezialisten, wie dieser Optiker in Berlin, können den Eingriff vornehmen. In der Regel geht der Behandlung eine kostenfreie Beratung voran. Je nach verwendeter Methode kommen anschließend unterschiedliche Kosten auf den Patienten zu. Eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse erfolgt in der Regel nicht, da das Augenlasern für die meisten Kassen als ästhetischer Eingriff gewertet wird. Sie erachten die Korrektur als nicht unbedingt notwendig, da die Patienten ja auf Brillen oder Kontaktlinsen zurückgreifen können. In manchen Fällen lässt sich allerdings ein Zuschuss beantragen.

Daher sollte man vor einer Augen-OP prüfen, ob ein sogenannter Härtefall vorliegt. Ein Optiker kann bei der Einschätzung weiterhelfen und Tipps für eine eventuelle anteilige Kostenübernahme geben. Je nach Lasermethode belaufen sich die Kosten auf mehrere Hundert bis Tausend Euro. Die Femto Laser-Methode kostet in aller Regel um die 1.500 bis 2.000 Euro pro Auge. Insgesamt können also schnell Kosten in Höhe von 3.000 Euro und mehr für beide Augen entstehen. Allerdings lohnt sich der Eingriff, denn er ist von Dauer und muss in vielen Fällen ein Leben lang nicht mehr nachkorrigiert werden. Auf günstige Angebote aus dem Ausland sollten Patienten nicht vorbehaltlos zurückgreifen.

Zwar gibt es durchaus Anbieter, die die deutschen Preise unterbieten – hin und wieder können diese Angebote aber auch versteckte Kosten oder schlechte medizinische Standards beinhalten. Eine Behandlung beim deutschen Spezialisten empfiehlt sich also auch im eigenen Interesse.

Aktuelle Beiträge

Ähnliche Beiträge