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Schönheit verbinden die meisten Menschen mit einer glatten, reinen Haut und das gilt besonders für das Gesicht. Im Laufe der Jahre hinterlässt die Mimik jedoch Spuren im Gesicht des Menschen. Rund um die Augen entstehen feine Lachfältchen, im Mundbereich haben vor allem Raucher bereits früh kleine Falten und die Stirn wird mit steigendem Alter in der Regel ebenfalls faltiger. Wer sich mit diesen Falten im Gesicht nicht abfinden möchte, der kann mit einer Faltenunterspritzung wieder für ein glatteres Hautbild sorgen.

Faltenunterspritzung: Verfahren und Möglichkeiten

Wenn die ersten kleineren Falten im Gesicht auftreten, ist eine so genannte Faltenunterspritzung eine Möglichkeit, um wieder für ein strafferes Hautbild zu sorgen. Hierbei wird mit einer feinen Kanüle ein Mittel unter die Haut gespritzt, was anschließend zu einer Glättung der Gesichtshaut in der behandelten Gesichtspartie führt. Für die Unterspritzung von Falten wird beispielsweise Hyaluronsäure verwendet. Außerdem ist eine Faltenunterspritzung mit Eigenfett möglich. Dieses Verfahren wird vor allem dann angewandt, wenn gleichzeitig eine Fettabsaugung in einem anderen Körperbereich durchgeführt wird.

Eine einfache Faltenunterspritzung im Gesicht dauert im Normalfall zwischen 15 und 45 Minuten und kann ambulant ohne Betäubung durchgeführt werden. Nach dem Eingriff sollten die behandelten Gesichtspartien gut gekühlt werden, um ein Anschwellen so gering wie möglich zu halten. Da es sich hierbei nur um einen kurzen Eingriff handelt, müssen Patienten nicht mit einer Arbeitsunfähigkeit rechnen. Auch Sport ist üblicherweise am nächsten oder übernächsten Tag wieder möglich. Die Faltenunterspritzung ist keine dauerhafte Methode, um lästige Falten loszuwerden. Die Behandlung muss etwa alle zwölf Monate wiederholt werden, um ein dauerhaft glatteres Hautbild zu haben.

Ob eine solche Behandlung im konkreten Fall die geeignete Methode ist, ermittelt ein Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie in einem Vorgespräch mit der Patientin oder dem Patienten. Hierbei zeigt der Arzt die Möglichkeiten auf und klärt den Patienten über alle Risiken einer Faltenunterspritzung auf.

So findet man einen geeigneten Arzt für eine Faltenunterspritzung

Je mehr Erfahrung ein Facharzt im Bereich der Faltenunterspritzung bereits hat, desto besser fällt in der Regel das Ergebnis der Behandlung aus. Daher ist es sinnvoll, sich für einen Arzt mit entsprechender Ausrichtung auf die Faltenbehandlung zu entscheiden. Zudem findet man beim Vorgespräch schnell heraus, ob sich der Arzt Zeit für eine individuelle Beratung und die Fragen des Patienten nimmt. Hilfreich bei der Arztwahl kann auch das Lesen von Bewertungen sein. Sie geben Auskunft darüber, wie zufrieden frühere Patienten mit der Behandlung beim betreffenden Arzt waren.

Wer im Bekanntenkreis Personen hat, die sich bereits einer Faltenunterspritzung unterzogen haben, der kann diese auch nach einer persönlichen Empfehlung fragen. Mit diesen Tipps lässt sich schnell und unkompliziert ein geeigneter Arzt für eine Faltenunterspritzung finden.