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Gesichtsbürsten liegen aktuell voll im Trend. Kosmetikern sind die praktischen Geräte schon seit einer Weile bekannt, mittlerweile gibt es die motorisierten Bürsten aber auch für den Anwender zu Hause. Dieser Text stellt die Funktionsweise und den Nutzen von Gesichtsbürsten vor und zeigt, für wen sie geeignet sind.

Wofür braucht man eine Gesichtsbürste?

Gesichtsbürsten ersetzen die herkömmliche Gesichtsreinigung mit den Händen oder mit einem Peeling. Unserer Haut befindet sich jeden Tag in einem konstanten Erneuerungsprozess. Alte Haut wird oben abgestoßen und neue wächst von unten nach. Gerade auf der empfindlichen Gesichtshaut bekommen wir diesen Prozess besonders zu spüren.

Je nach Hauttyp und Ernährung merken wir hier besonders schnell, wenn unsere Haut neben abgestorbenen Schüppchen noch andere Stoffwechselprodukte verarbeitet, die sich eventuell in Pickeln oder Mitessern äußern können. Eine pure Reinigung der Haut ist gut, aber aufgrund der besonderen Ansprüche an die Gesichtshaut kann es nicht schaden, Unreinheiten und abgestorbene Hautschüppchen mit ein wenig Druck zu entfernen.

In der Vergangenheit haben sich hierfür viele verschiedene Methoden angeboten: Peelings, Masken, spezielle Reinigungstücher oder Gesichtswasser. Gesichtsbürsten versuchen eine sanfte Alternative zu oft harten Peelings herzustellen. Sie sollen die Haut von allen Unreinheiten befreien, ohne sie dabei zu stark zu belasten. Aktuell können Verbraucher eine Gesichtsbürste in verschiedenen Versionen kaufen: manuelle, elektronische und Ultraschallbürsten.

Die verschiedenen Arten von Gesichtsbürsten

Eine manuelle Gesichtsbürste kommt ohne jegliche technische Finesse aus und ist nicht viel mehr als eine kleine Bürste mit weichen Borsten, die für die Gesichtsreinigung nicht zu sanft und nicht zu hart sind. Manuelle Gesichtsbürsten eignen sich gut, um vorsichtig an der eigenen Gesichtshaut zu testen, ob die Reinigung mittels Bürste wohltuend oder eher unangenehm ist.

Viele Menschen haben eine sehr empfindliche Gesichtshaut, weswegen das Reiben darauf durchaus auch als unangenehm empfunden werden kann. Die meisten Gesichtsbürsten sind jedoch so konzipiert, dass sie ein angenehm weiches Massagegefühl auf der Haut hinterlassen. Elektronische Bürsten gehen einen Schritt weiter und unterstützen die manuellen Bewegungen mit einem rotierenden Bürstenkopf.

Einige Geräte haben dabei einen integrierten Sensor, der Alarm schlägt, wenn der ausgeübte Druck auf der Haut zu stark ist. Besonders empfindliche Partien wie das Areal um die Augen herum sollten nicht mit großem Druck behandelt werden. Ultraschallbürsten sind streng genommen auch elektrische Bürsten, arbeiten aber mit Rotationsgeschwindigkeiten im Ultraschallbereich.

Sie ermöglichen mehrere tausend Umdrehungen pro Minute und brauchen somit nur noch minimale Kraftaufwendung seitens des Anwenders, um die Haut porentief zu reinigen. Ultraschallbürsten sind hocheffektiv, aber unter Umständen nicht für jeden Hauttyp geeignet, da die sehr schnellen Umdrehungen bei sehr empfindlicher Haut Reizungen hervorrufen können. Interessierte sollten sich ein wenig Zeit nehmen und die Bürste ausgiebig testen, bevor sie sie aktiv in ihre Pflegeroutine integrieren.