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Wer einmal im Urlaub oder bei Freunden auf einer ungewohnten Matratze schlafen musste, weiß, wie empfindlich sie den Schlaf beeinflussen kann. Ist sie auch nur ein wenig zu weich oder zu hart, kriegen viele Menschen nachts kein Auge mehr zu. Umso wichtiger ist es, bei einem Neukauf auf die vielen verschiedenen Faktoren zu achten, die einen Einfluss auf die Schlafqualität haben können.

Wie finde ich den richtigen Härtegrad?

Die Krux bei der Auswahl der richtigen Härte ist, dass ein menschlicher Körper nicht an jeder Stelle gleich beschaffen ist. Daher ist ein bestimmter Härtegrad der Matratze gar kein Kriterium, sondern immer suboptimal. Hochwertige Matratzen verfügen über verschiedene Zonen, die unterschiedlich gepolstert sind. So federn sie beispielsweise den Kopf sanft ab, während der Schwerpunkt des Körpers etwas mehr Widerstand verträgt – wie bei der 7-Zonen-Kaltschaummatratze „Dormistar“. Wer häufig das Gefühl hat, auf Matratzen allgemein schlecht zu schlafen oder ständig mit Kopf-, Nacken- oder Rückenschmerzen aufwacht, sollte einmal ein paar Nächte auf einer solchen Mehrzonen-Matratze ausprobieren. Sie können die Schlafqualität enorm erhöhen.

Feuchtigkeitsaufnahme und Raumklima beachten

Es muss aber gar nicht der Härtegrad der Matratze sein, der einem gesunden Schlaf im Weg steht. Manche Menschen leiden auch darunter, dass sie beim Schlafen nie eine angenehme Temperatur erreichen. Wenn wir uns schlafen legen, senkt sich unsere Körpertemperatur ab. Deswegen decken wir uns gern zu, auch wenn die Raumtemperatur zunächst ausreichend scheint. Ist die Matratze oder die Bettwäsche allerdings nicht wirklich atmungsaktiv und nimmt das Unterbett zudem keine Feuchtigkeit auf, fangen wir im Bett schnell an zu schwitzen. Das empfinden viele Menschen als unangenehm – zudem ist es auch noch unhygienisch, da sich bei hoher Feuchtigkeit im Bett schneller Keime bilden können.

Ob und wie stark eine Matratze Feuchtigkeit aufnehmen kann, beeinflusst sogar das Raumklima – und dieses wiederum den Schlaf. Transpiriert die Feuchtigkeit in den Raum, wird es schnell stickig im Schlafzimmer. Sehr viele Menschen ziehen es daher vor, mit offenem Fenster zu schlafen, um einen Ausgleich für die Feuchtigkeit zu erzielen. Eine gute Matratze ist allerdings in der Lage, Feuchtigkeit aufzunehmen. Es lohnt sich durchaus, im Schlafzimmer auf eine angemessene Temperatur zu achten und auch mit einem Hygrometer die Luftfeuchtigkeit im Blick zu behalten. Bei trockener Luft wacht man mit einem Kratzen im Hals auf, oder hat nachts oft das Bedürfnis, einen Schluck Wasser zu trinken.

Zu feuchte Luft ist vielen Menschen unangenehm, sie haben das Gefühl, keine Luft zu bekommen. Eine gute Schlaftemperatur ist immer ein paar Grad unter der Raumtemperatur. Je nach Alter empfehlen Experten zwischen 17 und 19 Grad im Schlafzimmer. Bei höheren Temperaturen schlafen viele Menschen unruhiger.