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Wenn die Tage wieder kürzer und die Temperaturen wieder kälter werden gibt es nicht besseres, als es sich daheim so gemütlich wie möglich zu machen. Was wäre hier besser geeignet als ein schöner Blumenstrauß?

Nicht nur deswegen erfreuen sich Blumen gerade in dieser Jahreszeit besonderer Beliebtheit als Geschenk – auch wenn der Herbst ja eigentlich die Jahreszeit des Verblühens ist. Mit den folgenden Tipps kommt ein herbstlicher Strauß so richtig zur Geltung.

Die Farben des Herbstes elegant kombinieren

Mit dem Herbst werden klassischerweise die Farben Rot, Orange, Gelb und Braun assoziiert. Sie deuten auf die Farben hin, die die Blätter der Bäume annehmen, wenn sich die kalte Jahreszeit nähert. Übrigens: Streng wissenschaftlich gesehen sind die Blätter das ganze Jahr über bunt. Lediglich der Anteil von Chlorophyll in ihnen ist im Sommer höher. Dieses reflektiert primär das grüne Licht.

Durch weniger Sonnenlicht verschwindet im Herbst das Chlorophyll, und andere Farben kommen besser zur Geltung. Für herbstliche Sträuße bieten sich daher Blumen an, die von Natur aus in den Farben des Herbstlaubs strahlen oder künstlich dazu gebracht wurden. Orangene Rosen oder die in vielen verschiedenen Farben verfügbare Gerbera bieten sich hierfür perfekt an.

Braun ist eine Farbe, die üblicherweise nicht in Pflanzen vorkommt. Sie lässt sich am besten über getrocknetes, stabilisiertes Laub in den Strauß einbinden. Auch Herbstfrüchte wie Eicheln oder Kastanien können als Dekoration verwendet werden, um den unverzichtbaren Braunton in den Strauß zu bringen.

Tipp für besonders herbstliches Flair: Trockensträuße

Einige Menschen bevorzugen in der eher melancholischen Jahreszeit des Herbstes den Anblick von frischen Blumen, optimalerweise mit viel sommerlichem Grün darin. Für das ‚echte‘ Herbstfeeling kann man aber auch auf Trockensträuße ausweichen. Diese werden hergestellt, indem bestimmte Pflanzen und Früchte auf die richtige Art und Weise getrocknet und anschließend zusammengebunden werden.

Zum Anfertigen von Trockensträußen eignet sich nicht jede beliebige Pflanze, da einige nach einer gewissen Zeit der Trocknung ihre Blätter vollständig verlieren. Hortensien sind beispielsweise sehr gut geeignet, da sie auch nach einer Trocknung ihre Blütenblätter behalten. Darüber hinaus bieten sich Ähren, Früchte und Gräser an, um den Trockenstrauß zusätzlich zu schmücken.

Bestenfalls erntet man diese Zutaten am Mittag, da hier bei gutem Wetter die Wahrscheinlichkeit am höchsten ist, dass die Pflanze keine Feuchtigkeit vom Tau mehr beinhaltet, was sie schneller und besser trocknen lässt.  Zum Trocknen werden die Bestandteile kopfüber aufgehangen. Stehend besteht die Gefahr, dass sie auseinanderfallen. Liegend neigen sie meist dazu, eine platte Gestalt anzunehmen.

Wer keine Lust hat, einen Trockenstrauß selbst zu binden, kann diese auch fertig bei vielen Blumenhändlern kaufen oder bestellen. Gut gemachte Trockensträuße sind äußerst beständig, benötigen keinerlei Pflege und stehen problemlos auch einen ganzen Winter durch.