kazakphoto/123RF.COM

Die Hochzeit gehört zu den Festlichkeiten im Leben, die man bestenfalls nur einmal feiert. Deswegen legen viele Menschen großen Wert darauf, diesen besonderen Tag so zu gestalten, dass auch absolut alles nach Plan läuft. Damit das auch gelingt, sollte mit den Vorbereitungen sehr zeitig angefangen werden. Der folgende Artikel zeigt, was für eine komplikationslose Hochzeit darüber hinaus noch beachtet werden muss.

12 Monate vorher – Was alles feststehen sollte

Eine Faustregel für gelungene Hochzeiten ist die 12-Monats-Regel: Ein Jahr vor der Festlichkeit sollte mit den Vorbereitungen begonnen werden. In den ersten Monaten vor der Hochzeit sollten bestenfalls alle jene Dinge festgelegt werden, die ein wenig Geduld brauchen. Was das für Dinge sind, ist von Paar zu Paar unterschiedlich. Ein Beispiel: Die Eheringe. Wie diese Eheringe beweisen, bietet der Markt eine große Auswahl.

Als eines der wenigen Symbole einer Hochzeit überdauern die Eheringe den Tag der Trauung, weswegen viele Paare besonders großen Wert darauf legen, dass sie mit Bedacht ausgesucht wurden und beiden Eheleuten sehr gut gefallen. Für diese Entscheidung nimmt man sich am besten Zeit, bevor der ganz große organisatorische Stress beginnt. Niemand möchte ein Paar Eheringe unter Zeitdruck gekauft haben, um dann festzustellen, dass es vielleicht noch eine schönere Option gab, die man schlicht übersehen hat.

Dass es irgendwann kurz vor der Hochzeit stressig wird, ist beinahe unvermeidlich. Wer schon einmal eine größere Party organisiert hat, der weiß, dass kurz vor dem Termin immer einige Sachen kurzfristig schiefgehen können. Besser, man hat bis zu diesem Zeitpunkt alle wirklich wichtigen Dinge geklärt und kann kleineren Unregelmäßigkeiten deswegen gelassen entgegenblicken. Selbiges gilt im Übrigen auch für das Brautkleid.

Die Gäste: Einladungen brauchen viel Vorlauf

In Deutschland heiraten Menschen mittlerweile recht ‚spät‘, und zwar im Durchschnitt mit Anfang oder Mitte dreißig. Je älter die Gäste sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie selbst mitten im Leben stehen und womöglich einen fordernden Beruf sowie eine eigene Familie haben, die beide sehr viel Zeit benötigen. Hier ist es also ratsam, die Einladungen für die Hochzeit so zeitig wie möglich zu versenden, sodass die werktätigen Gäste gegebenenfalls sogar die Möglichkeit haben, noch Urlaub zu beantragen.

Wer seine Einladungen zu spät verschickt, riskiert einige Absagen. Das kann einen fatalen Effekt zur Folge haben: Anhand einer wenigstens halbwegs stabilen Teilnehmerzahl bemisst sich nämlich auch die Größe der gewünschten Location sowie sämtliche Planungen bezüglich Speisen und Getränke.

Je früher die Einladungen also verschickt werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass auch wirklich die angepeilte Anzahl Gäste erscheint. Wer schon gut ein Jahr zuvor seine Karten verschickt, hat später demnach weniger Probleme mit der Budgetplanung und der Organisation von Unterhaltung und/oder Verpflegung.