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Irgendwie erscheint es doch seltsam: Jeder weiß, dass Tattoos und Piercings je nach Art und Größe beträchtlich schmerzen können – und doch mögen es viele Menschen, sich etwas in oder unter die Haut stechen zu lassen. Vor allem Piercings sind im Jahr 2019 zurück wie nie zuvor – wenn sie denn jemals wirklich weg waren. Die folgenden Piercing-Trends beweisen das.

Was sollte man bei einem Piercing beachten?

Es gibt einige Ratschläge bezüglich Piercings, die sowohl Anfänger ohne jeden Metallschmuck am Körper als auch fortgeschrittene Piercing-Profis unbedingt beachten sollten. Nummer 1: nie selber stechen, sondern immer zu einem professionellen Piercer gehen. Dieser hat nicht nur das Werkzeug sondern auch die Erfahrung vor allem die nötige Menge an Wund-Desinfektionsmittel parat. Damit schmerzt die ganze Angelegenheit schon mal ein ganzes Stück weniger und auch die Gefahr der Entzündungen reduziert sich deutlich. Nummer 2: hochwertigen Piercingschmuck kaufen. Tatsächlich spielen Art und Beschaffenheit des Metalls eine große Rolle, wenn es darum geht, dass der Schmuck möglichst hautverträglich ist und lange schön aussieht.

Auch neigen hochwertige Metalle nicht dazu, sich zu verfärben oder gar zu rosten. Nummer drei: das Piercing so stechen lassen, dass es sich problemlos wieder herausnehmen lässt. Diesen Ratschlag werden nicht alle Piercing-Fans unterschreiben, aber es kann durchaus nützlich sein, wenn das Piercing abnehmbar gestaltet ist. Nicht nur die Flughafenkontrolle wird damit einfacher – spätestens, wenn nach einem Unfall ein ärztliches MRT ansteht, muss das Piercing ohnehin entfernt werden. Man möchte sich nicht vorstellen, wie das vorgenommen wird, wenn es wirklich mal schnell gehen muss.

Welche Piercings sind 2019 angesagt?

Jedes Jahr hat seine Trends bei den Piercings und 2019 macht da keine Ausnahme. Der absolute Piercing-Trend 2019 sind definitiv die sogenannten „Curated Ears“. Dabei handelt es sich meist um eine Vielzahl kleinerer Piercings entlang der Ohrmuschel, die diese kunstvoll verziert aussehen lassen. Das klingt zunächst wenig aufregend, da ja auch herkömmliche Ohrringe streng genommen nichts weiter als ein Piercing sind. Curated Ears zeichnen sich aber dadurch aus, dass an vielen Stellen im Ohr kleinere Löcher gestochen werden, die mit Ringen oder anderen Schmuckstücken verziert werden.

Der zweite große Piercing-Trend im Jahr 2019 ist eng mit den Curated Ears verwandt: das Datih-Piercing. Dieses Piercing wird an einer recht ungewöhnlichen Stelle, quasi „im Ohr“ gestochen. Es befindet sich sehr nach an der Ohrmuschel und sollte daher nur von absoluten Profis gestochen werden. Das macht aber den Effekt umso größer: Das Daith-Piercing sieht aus, als würde es buchstäblich aus dem Ohr herauswachsen. Kleine Faustregel für trendy Piercings: Nicht zu dick auftragen sondern lieber den Überraschungseffekt nutzen. Wenn man erst auf den zweiten Blick begreift, was man eigentlich vir sich hat, ist der ästhetische Reiz um einiges größer.