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Wer schon einmal in eine kleine Wohnung gezogen ist, kennt das Problem: Leer sahen die Räume groß, ja geradezu weitläufig aus. Kaum stehen Möbel in den Zimmern fühlt sich die ganze Wohnung unangenehm eng an. Das kann sowohl an der Raumaufteilung als auch an den Möbeln selbst liegen. Dieser Text stellt einige Lösungen für das Problem vor.

Maßgeschneiderte Schränke und Regale verwenden

Das Hauptproblem bei vielen kleinen Wohnungen ist, dass die Möbel nicht optimal den Raum ausnutzen. Entweder sind sie zu klein und lassen Platz offen, der dann ‚zugestellt‘ wird (beispielsweise die berüchtigte Schrankdecke). Oder sie sind zu groß und müssen unpassend in den Raum gestellt werden, womit sie wertvollen Platz oft einfach nur verdecken und nicht mehr nutzbar machen. Die Lösung hierfür sind einzigartige Regale nach Maß. Dafür muss man gar nicht zum Tischler. Regale nach Maß lassen sich auch einfach online bestellen, beispielsweise bei Pickawood.

Die Modelle sind bereits als Muster einsehbar und können beinahe beliebig auf die zur Verfügung stehende Raumgröße hin zugeschnitten werden. Maßgefertigte Regale machen es möglich, dass der Platz in kleine Wohnungen bis zur Decke genutzt werden kann. Damit stehen keine Gegenstände unnötig in der Gegend herum oder müssen anderweitig verstaut werden. Ergebnis: Der Raum wirkt insgesamt ‚aufgeräumter‘ und damit größer.

Knallige Wandfarben vermeiden

Dieses Prinzip kennt jeder von der Kleidung: Helle Farben weisen Licht ab, sie reflektieren es. Dunkle Farben hingegen schlucken Licht. Das macht sich auch bei der Wandfarbe bemerkbar. Wer in einem kleinen Zimmer die Wände in knalligen oder gar dunklen Farben streicht, wird das Gefühl haben, dass der Raum bedrückend wirkt. Das lässt sich auf kleiner Fläche oftmals auch mit opulenter Beleuchtung nicht mehr beheben. Besser eignen sich für kleine Wohnungen Pastellfarben oder einfach das klassische Weiß.

Auf kleinteilige Dekoration verzichten

Klar: Ein bisschen Deko muss sein, gerade in kleinen Wohnungen, in denen man sich ganz besonders wohl fühlen möchte. Wer jedoch will, dass die Zimmer größer wirken, sollte auf viele kleine Gegenstände verzichten und lieber einige wenige platzieren oder aufhängen. Eine Wand voller Bilder wirkt erschlagend und erdrückend, ähnlich wie eine dunkel gestrichene Wand. Besser eignen sich ein oder zwei Bilder mit viel Platz dazwischen. Dadurch wirkt der Raum insgesamt „luftiger“.

Spiegel schaffen künstlich Raum

Der Zaubertrick unter den Raumvergrößerungsmaßnahmen ist der Spiegel: Er schafft nämlich Raum selbst dort, wo überhaupt keiner ist. Ein geschickt platzierter Spiegel ist viel mehr als nur ein Hilfsmittel. Er macht jeden Raum sofort größer. Damit der Trick auch funktioniert, sollte der Spiegel möglichst viel Raumfläche reflektieren können. Er darf also nicht ‚zugestellt‘ werden. Damit ist er womöglich die einfachste und günstigste Möglichkeit, kleine Räume auf Anhieb ein ganzes Stück größer wirken zu lassen.