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Wenn Schädlinge an Gebäuden, in bewohnten Gebieten oder in Arbeitsräumen ihr Unwesen treiben, gilt es schnell Gegenmaßnahmen einzuleiten und den Befall effizient und sorgsam zu bekämpfen. Viele Menschen schämen sich bei einem Schädlingsbefall, da dieser kulturell mit mangelnder Hygiene verbunden wird. Doch die meisten Schädlinge werden tatsächlich eher unbemerkt durch gekaufte Lebensmittel eingeschleppt. Dieser Artikel klärt darüber auf, was es zu beachten gibt und wie man dem Befall vorbeugt.

Die Schäden und Risiken durch Schädlingsbefall sind vielfältig

Der Begriff „Schädling“ bezeichnet Tiere, die den ökonomischen und kulturellen Erfolg des Menschen negativ beeinflussen. Im Allgemeinen versteht man hier die Zerstörung von Nahrung, Kulturpflanzen oder Bauwerken. Egal ob für Privatpersonen oder in Unternehmen: Ein Befall durch diverse Schädlinge ist immer mit hygienischen und gesundheitlichen Risiken verbunden und es sollte schnell gehandelt werden. Gerade in systemrelevanten Berufen wie der Medizin und in der Gastronomie besteht hierbei ein erhöhter Sicherheitsbedarf und eine hohe Bedeutung der Schädlingsbekämpfung.

Die Schädlinge können aber mitunter auch die Bausubstanz eines Gebäudes massiv angreifen und damit den Wert der Immobilie langfristig verringern – darüber hinaus besteht immer auch ein hohes gesundheitliches Risiko für Personen. Doch welche Arten von Schädlingen gibt es eigentlich? Die nachfolgende Liste gibt einen kurzen Überblick über die häufigsten Schädlinge:

  • Wespen, Hornissen inklusive deren Nestern
  • Ratten, Mäuse, Marder und andere Nagetiere
  • Schaben und Kakerlaken
  • Flöhe und Bettwanzen
  • Ameisen, Käfer, Lebensmittelmotten
  • Für die Agrarindustrie von hoher Bedeutung: Blattläuse, Kaninchen, Maikäfer

Wo man sich professionelle Hilfe suchen kann

Hat man es mit einem Schädlingsbefall zu tun, dann gilt es in jedem Fall professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Je nach Region gibt es hier verschiedene Ansprechpartner. Häufig haben sich mittlerweile auch Hausmeister darauf spezialisiert, die Schädlingsbekämpfung als professionelle Dienstleistung anzubieten. Natürlich gibt es aber auch spezielle Firmen, die weitergehend mit modernsten Methoden aus Biologie, Chemie und Elektroindustrie arbeiten und zugleich auf dem neuesten Stand der Wissenschaft operieren.

Ohne vorhandenes Fachwissen sollte man in jedem Fall davon absehen, die Schädlinge eigenständig zu bekämpfen, denn hier drohen durch unsachgemäße Anwendung der Schädlingsbekämpfungsmittel schnell massive gesundheitliche Risiken. Zwar findet man im Handel und auch im Baumarkt allerhand nützlicher Gegenmittel und die Anwendung erscheint meist recht unkompliziert. Tatsächlich aber sind auch die handelsüblichen Mittel gesundheitlich nicht unbedenklich und können schnell zu ernsthaften Vergiftungen bis hin zu Krebs führen.

Fazit: Warum man besser vorbeugt

Wer es mit einem Schädlingsbefall zu tun hat, der sollte zunächst Ruhe bewahren und sich dann um professionelle Hilfe kümmern. Allerdings ist die beste Gegenmaßnahme gegen Schädlinge simple Vorbeugung. So sollte man stets alle wichtigen Behälter, empfindlichen Oberflächen und potenziellen Risikobereiche von Zeit zu Zeit auf einen Schädlingsbefall kontrollieren und auch darauf achten, nicht allzu große Mengen an Produkten und Lebensmitteln einzulagern.