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Die Schulzeit verläuft nicht immer ohne Probleme. Schulprobleme wie Konzentrationsschwierigkeiten, hohe Ansprüche oder schlechte Noten bereiten den Schülern und Eltern Sorgen. Schwache Leistungen, Konflikte mit anderen und Schulangst sind ernstzunehmende Probleme. Wenn schlechte Noten und Konflikte lange andauern, dann sollte man über eine passende Lösung nachdenken. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um die Schulprobleme anzugehen. Im Folgenden erfährt man, was man gegen Schulprobleme tun kann.

Schlechte Noten – den Grund herausfinden

Jeder Schüler hat irgendwann in seiner Schulzeit eine schlechte Note bekommen. Sprachbegabte Schüler haben oft Probleme in Mathe und anderen naturwissenschaftlichen Fächern. Schüler, die Mathe mögen, haben hingegen nicht selten Lernschwierigkeiten in Fremdsprachen. Somit gibt es fast keinen Schüler, der in allen Fächern gleich gute Noten hat. Wenn man ab und zu schlechte Noten zurückbekommt, ist es kein Grund zur Sorge. Doch wenn ein Schüler häufig schlechte Noten nach Hause bringt, sollte man etwas dagegen tun. Als erstes ist es wichtig, die Ursache für die schlechte Leistung zu finden. Ein Gespräch mit dem Fachlehrer kann bereits hilfreich sein.

Lerngruppen und Nachhilfe – individuell und flexibel

Ferner ist das Lernen in einer Lerngruppe vor Klausuren und Prüfungen empfehlenswert. So ist ein gegenseitiges Helfen und Austauschen möglich. Wenn man Lernschwierigkeiten hat und seine Note verbessern möchte, ist Nachhilfe eine gute Lösung. Mit einem qualifizierten Nachhilfelehrer kann der Schüler den Stoff aufholen, Wissenslücken schließen und sich optimal auf den Test oder die bevorstehende Klausur vorbereiten. Je nach Wunsch gibt es Nachhilfeunterricht vor Ort beim Schüler zuhause oder man entscheidet sich für die praktische Online-Nachhilfe, die in einem virtuellen Studienzimmer stattfindet. Die Nachhilfe fördert den Schüler individuell, professionell und flexibel. Ein gezielter und strukturierter Nachhilfeunterricht sorgt für eine deutliche Leistungsverbesserung.

Teilleistungsstörung – gezielte Förderung

Manche Schüler haben Probleme mit der Rechtschreibung oder Schwierigkeiten in Mathe. Immer wieder vorkommende Unsicherheiten beim Rechnen oder bei der Rechtschreibung können auf eine Teilleistungsstörung wie Dyskalkulie oder Legasthenie hinweisen. Ein Gespräch mit dem Lehrer und ein Test auf Dyskalkulie oder Legasthenie sind oft aufschlussreich. Die speziellen Tests werden von Psychologen, Lerntherapeuten und einschlägigen Beratungsstellen angeboten. Hat ein Schüler eine Teilleistungsstörung, ist eine gezielte Förderung bei einem qualifizierten Lerntherapeuten oder Nachhilfe sinnvoll.

Konzentrationsschwierigkeiten – Aufmerksamkeit trainieren

Manchmal lässt die Konzentration nach und man schaut lieber aus dem Fenster und ist in Gedanken. Unaufmerksam zu sein bedeutet häufig, dass man die Schulbücher, Hausaufgaben und Mitschriften vergisst. Durch die fehlende Aufmerksamkeit bekommt der Schüler im Unterricht nicht alles mit, sodass Wissenslücken entstehen. Ein gezieltes Konzentrationstraining verbessert die Aufmerksamkeit. Für die Steigerung der Konzentration bieten sich Suchbilder, Labyrinthe und das Lösen von Rätseln an. Die Eltern können mit einem Belohnungssystem arbeiten und für jede Hausaufgabe, die nicht vergessen wird, Punkte vergeben. Werden fünf Punkte gesammelt, gibt es eine Belohnung wie ein Familienausflug oder ein kleines Geschenk.

Prüfungsangst reduzieren – gute Vorbereitung und Entspannungstechniken

Dass man vor einer Prüfung oder Klassenarbeit nervös ist, ist ganz normal. Manche Schüler haben Prüfungsangst, die sie hemmt und ihnen Kummer bereitet. Obwohl sich ein Schüler gut vorbereitet fühlt, fällt ihm während der Klassenarbeit nichts ein. Der Grund für diese Blackouts ist die Angst zu versagen. Um sicher in die Prüfung zu gehen, hilft eine gute Vorbereitung. Effektive Entspannungstechniken wie autogenes Training sorgen dafür, dass man gelassener in die Prüfung geht. Die Prüfungsangst lässt sich auch minimieren, indem man mit anderen lernt. Auch im Nachhilfeunterricht wird man optimal auf Klausuren und Prüfungen vorbereitet, sodass die Prüfungsangst reduziert wird.