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Die kalte Jahreszeit macht sich nicht nur durch niedrige Temperaturen, sondern auch durch Schnupfen, Husten und Erkältungskrankheiten bemerkbar. Oft reicht eine ausgewogene Ernährung nicht aus, um den Körper mit den notwendigen Vitaminen, Spurenelementen und Mineralien zu versorgen, die das Immunsystem jetzt braucht, um Krankheitserreger abzuwehren.

Vitaminmangel schwächt die Immunabwehr

Im Winter wird deutlich weniger frisches Obst und Gemüse gegessen als in der warmen Jahreszeit. Dies liegt auch daran, dass einfach weniger Obst- und Gemüsesorten in den Regalen der Supermärkte zu finden sind. Dadurch entsteht jedoch schnell ein Vitaminmangel, der die Immunabwehr schwächt und es Grippe- und Erkältungsviren leicht macht, Infektionen auszulösen. Um sich vor grippalen Infekten zu schützen und das Immunsystem zu stärken, sollte vor allem in der Winterzeit auf den Vitaminhaushalt geachtet werden. Diese lebenswichtigen Mikro-Nährstoffe können bis auf wenige Ausnahmen vom Körper nicht selbst hergestellt werden.

Mangelerscheinungen machen sich durch verschiedene Symptome, die von ständigen Erkältungen, Müdigkeit und Erschöpfung bis zu depressiven Verstimmungen reichen, bemerkbar. Eine gesunde, vitaminreiche Ernährungsweise ist daher im Winter besonders wichtig. Falls mit der täglichen Ernährung nicht genügend Vitalstoffe aufgenommen werden, wie etwa bei einer Diät, können Nahrungsergänzungsmittel einen wichtigen Beitrag leisten, um den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Nahrungsergänzungen findet man in verschiedenen Formen, als Dragees, Brausetabletten, Kapseln oder Tropfen.

Hochwertige Produkte sind allerdings nicht billig, sodass es sinnvoll sein, mehrere Optionen miteinander zu vergleichen.  Ein gutes Nahrungsergänzungsmittel sollte möglichst aus natürlichen Zutaten bestehen und keine künstlichen Zusätze enthalten. Häufig sind in Nahrungsergänzungen verschiedene Vitamine, die sich gegenseitig ergänzen, zu finden. Im grauen deutschen Winter ist Vitamin-D-Mangel leider keine Seltenheit. Da Vitamin D vom Organismus nur unter Sonneneinstrahlung auf die Haut gebildet werden kann, kommt ein Mangel an diesem Vitamin in unseren Breitengraden häufig vor. Das fettlösliche Vitamin ist allerdings sehr wichtig, denn es schützt vor Infektionen, indem es das Immunsystem stärkt.

Die Vitalstoffversorgung sinnvoll ergänzen

Normalerweise wird die körpereigene Vitamin-D Produktion durch den Aufenthalt im Freien angeregt. Witterungsbedingt ist es in der kalten Jahreszeit jedoch oft nicht möglich, sich draußen aufzuhalten. Zu den Lebensmitteln, die Vitamin D liefern, zählen beispielsweise Eier, Champignons, Lachs und Hering. Zum Vitamin-B-Komplex gehören eine ganze Gruppe von B-Vitaminen, die für die Hormonbildung, den Protein-, Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel wichtig sind und zur gesunden Funktion der Nerven und zur Blutbildung beitragen.

Bioflavonoide sind Pflanzenstoffe, die eine effektive Wirkung auf die Immunabwehr haben sollen. Bei der Stärkung der Abwehrkräfte hilft auch der Mineralstoff Zink. Viele Nahrungsergänzungsmittel enthalten eine Kombination aus wichtigen Vitamine, Mineralstoffen und Spurenelementen, um die Versorgung mit Vitalstoffen zu optimieren. Obwohl Nahrungsergänzungen keine Arzneimittel sind, darf die empfohlene tägliche Verzehrmenge nicht überschritten werden. Daher ist es wichtig, die Herstellerangaben auf der Packungsbeilage zu beachten. Sport ist gesund und stärkt das Immunsystem.

Mit Joggen und Walken kann man bestens vorbereitet in den Herbst starten. Im Winter gilt es, das Tempo zu drosseln und in den untersten Pulsbereichen zu trainieren. Damit der Körper Zeit hat um sich zu regenerieren, sollte auf ausreichend Schlaf geachtet werden.