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Wer von Stalking betroffen ist, steht vor einem großen Problem: Da das Stalken an sich nicht immer eine Straftat impliziert, ist von Seiten des offiziellen Rechts nur wenig bis gar keine Hilfe zu erwarten. Von Opfern wird hingegen oft erwartet, dass sie ungewollte Anrufe oder die konstante merkliche Beobachtung einfach dulden. Abhilfe kann aber unter Umständen ein Privatdetektiv schaffen.

Wie kann ein Detektiv bei Stalking weiterhelfen?

Laut verschiedenen Statistiken hat eine von zehn Personen in Deutschland schon einmal Erfahrungen mit Stalking gemacht. Die Folgen sind oft dramatisch: Die Betroffenen plagen oft Ängste, selbst wenn das Stalking irgendwann aufhören sollte. Sie erfahren massive Einschränkungen in ihrer Lebensqualität, trauen sich häufig nicht mehr aus dem Haus und schränken ihre Kontakte mit anderen Menschen stark ein. Ein Detektiv kann den Stalker nicht direkt in seine Schranken weisen, aber indirekt zu seiner Überführung beitragen.

Oft ist es nicht allzu schwer, einen fähigen Detektiv hierfür zu finden. Detekteien finden sich mittlerweile in allen großen und kleinen Städten, ein Detektiv in Schorndorf ist ähnlich leicht zu finden wie ein Detektiv in Berlin. Detekteien wie die Schorndorfer Detektei, die auf Stalker angesetzt werden, beobachten den Täter und sammeln Beweise. Zum Beispiel können sie nachweisen, dass sich der Stalker seinem Opfer unerlaubt nähert.

Das Opfer kann per einstweiliger Verfügung erlassen, dass dem Stalker nur eine gewisse Näherungsdistanz erlaubt ist. Dass diese aber auch eingehalten wird, das kann das Opfer in der Regel nur schwer nachweisen. Polizeibeamte werden nur in äußerst extremen Fällen zum konstanten Wachschutz oder zur Kontrolle bereitgestellt. Ein Detektiv hat die Ressourcen und das Know-How hierfür.

Wird man einen Stalker los?

Stalker sind oft psychisch kranke Menschen, die wenig Kontrolle über ihre Impulse haben und mit dem Stalken nicht aufhören werden, selbst wenn sich Hindernisse auftun. Ein Detektiv kann den Stalker allerdings beträchtlich einschränken, wenn er sich zu erkennen gibt und ihm ähnlich oft auflauert wie der Stalker seinem Opfer. Der Stalker wird damit der heimlichen Kontrolle, die er über sein Opfer ausübt, beraubt – und fühlt sich während des Stalkings selbst beobachtet und unsicher.

Langfristig ist dies eine der wenigen Methoden, Stalker sanft in die Schranken zu weisen, ohne illegalerweise jegliche Form von Gewalt anzuwenden oder sich auf die oft machtlose Polizei verlassen zu müssen. Detektive können unter bestimmten Umständen andere Personen sogar erkennungsdienstlich behandeln und damit einen schwachen, aber für den Stalker durchaus störenden Druck ausüben. In jedem Fall wird ein professioneller Detektiv zunächst die Gefährdungslage einschätzen.

Unter Umständen ist es überhaupt nicht ratsam, sich als Detektiv zu erkennen zu geben, gerade wenn wertvolle Indizien und Beweise gesammelt werden können, die unter Umständen tatsächlich zu einer Strafverfolgung  führen. Professionelle Detektive können zum Teil über Wochen und Monate unentdeckt Fotos von Zielpersonen machen oder Protokolle über Aufenthaltsorte und die entsprechenden Uhrzeiten führen. Sofern diese Beweise mit der gebotenen Distanz ermittelt wurden, können sie auch vor Gericht verwendet werden.

Privatpersonen, die auf eigene Faust gegen Stalker vorgehen wollen, haben vor Gericht meist das Problem, dass ihre Beweise nicht anerkannt werden. Einem Profi passiert das nicht.