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Yoga liegt seit einigen Jahren voll im Trend aus das aus gutem Grund: Es tut Körper und Seele gut. Doch wie wird man eigentlich Yogalehrerin und kann jede Frau Yogalehrerin werden? Welche beruflichen Möglichkeiten ergeben sich aus einer Ausbildung zur Yogalehrerin und für wen eignet sich diese Weiterbildung? Auf diese und weitere Fragen finden Interessierte hier Antworten.

Der Weg zur Yogalehrerin

Wer selbst Kurse im Bereich Yoga geben möchte, der durchläuft in der Regel eine Yogalehrer Ausbildung und lernt dabei umfangreiches Basiswissen und praktische Anwendungen kennen. Diese grundlegende Ausbildung ist wichtig, um einerseits die eigene Kompetenz zu stärken und auf ein breites Fundament zu stellen. Andererseits erhalten Absolventinnen abschließend ein Zertifikat, das wiederum die beruflichen Möglichkeiten stark erweitert. Eine Ausbildung zur Yogalehrerin ist für jede interessierte Person möglich, da die Kurse in der Regel an den Wochenenden stattfinden und sich daher wunderbar berufsbegleitend absolvieren lassen. Es sollten jedoch bereits erste Erfahrungen im Bereich Yoga vorhanden sein.

Das kann in Form von eigener Teilnahme an Yogakursen erfolgt sein. Wie lange eine solche Yogalehrerausbildung dauert, hängt von der Häufigkeit der Ausbildungsveranstaltungen, dem Umfang der Inhalte und dem jeweiligen Anbieter ab. Bei einer berufsbegleitenden Ausbildung liegt die Dauer in der Regel bei mehreren Monaten bis hin zu mehr als einem Jahr. Die Ausbildungseinheiten können wöchentlich oder blockweise stattfinden. Der Umfang einer Yogaausbildung verlängert sich, wenn Spezialisierungen wie beispielsweise auf Kinderyoga erwünscht sind.

Welche Vorteile hat Yoga für Gesundheit und Wohlbefinden?

Während einer Ausbildung zur Yogalehrerin profitieren Teilnehmerinnen auch selbst von den vielen Vorteilen der Yogapraktiken. Sie sind eine effektive Entspannungstechnik und daher ein wertvoller Ausgleich zum Stress des Alltags. Während einer Yogastunde kommt der Geist zur Ruhe und Stress wird deutlich reduziert. Das liefert neue Kraft für die vielen Herausforderungen des Alltags. Zusätzlich werden bei den unterschiedlichen Körperhaltungen die Muskeln, Bänder und Sehnen des Körpers gedehnt, weshalb Yoga bei Sportlern immer beliebter wird und gerade für Ausdauersportler ein guter Ausgleich zur körperlich belastenden Trainingseinheit ist. Der Gleichgewichtssinn und das Körpergefühl lassen sich mit Yoga ebenfalls positiv beeinflussen.

Außerdem ist nicht zu unterschätzen, wie viele Kalorien beim Yoga verbrannt werden. Daher eignet sich Yoga als begleitende Maßnahme auch für Personen, die sanft abnehmen möchten. Diese vielseitigen Vorteile zeigen bereits, wie breit gefächert sich eine Yogaausbildung später für eigene Kursangebote nutzen lässt. Ausgebildete Yogalehrerinnen können sich mit ihren Kursen zum Beispiel speziell an Läufer richten, Yoga zur Stressprävention anbieten, Kurse für Kinderyoga anbieten oder mehrere Aspekte miteinander kombinieren. Hieraus ergibt sich eine Fülle von Möglichkeiten, den Traumberuf der Yogalehrerin als zweites berufliches Standbein schrittweise aufzubauen und bei Bedarf zu erweitern.