maridav/123RF.COM

Viele Frauen träumen davon, einmal in die USA zu reisen. New York, Chicago, Los Angeles, Miami – diese Weltmetropolen kennt jeder, nicht nur aus Film und Fernsehen. Aber selbst wer keine Affinität gegenüber Städtetrips hat, kommt in den USA auf seine Kosten. Riesige Nationalparks, beeindruckende Sehenswürdigkeiten und eine einzigartige, westliche Kultur. Das sind die USA. Damit bei der Einreise auch nichts schiefgeht, sollten Touristinnen diese wichtigen Tipps beachten.

Was braucht man für die Einreise in die USA?

Glücklicherweise ist die Einreise in die USA über die Jahre hinweg für Touristen aus bestimmten Ländern konstant immer einfacher geworden. In den allermeisten Fällen genügt ein sogenanntes ESTA. ESTA steht für Electronic System for Travel Authorization und ist eine Art einfacher und günstiger Ersatz für ein vollumfängliches Visum. Ein ESTA kann man in allen Staaten beantragen, die von den US-Behörden als einigermaßen sicher und politisch befreundet erachtet werden. Das erleichtert die Einreise enorm. Mittlerweile kannst Du den Fragebogen hierfür auch einfach online ausfüllen und dein ESTA schnell mit E-visums erhalten.

Das ESTA ersetzt ein klassisches Visum und kann immer beantragt werden, sofern es sich bei der Reise um eine touristische bzw. private Reise handelt. In bestimmten Fällen sind auch Geschäftsreisen vom ESTA abgedeckt. Für einen Kurzurlaub in die USA ist das ESTA also ideal. Es gilt für Aufenthalte von bis zu drei Monaten. In bestimmte Länder wie zum Beispiel Kanada kann man sogar noch während des USA-Aufenthaltes ein- und wieder ausreisen, ohne dass die Aufenthaltserlaubnis ihre Gültigkeit verliert oder neu ausgestellt werden muss. Die maximale Aufenthaltsdauer von 90 Tagen verringert sich dann um die Anzahl der Tage, die man sich in dem entsprechenden Land aufgehalten hat. Der Zwischenstopp zählt also zur USA-Reise dazu.

Wie schnell wird das ESTA ausgestellt?

Es ist nicht unerheblich, wann man sein ESTA für die USA beantragen sollte. Sofern es nicht zu Komplikationen kommt aber Falschangaben gemacht wurden, wird das ESTA innerhalb weniger Tage, manchmal sogar innerhalb weniger Stunden, erteilt. Trotzdem sollte man sich natürlich nicht darauf verlassen, dass die Erteilung wahnsinnig schnell passiert. Es kann immer mal wieder vorkommen, dass die US-Behörden einen Antrag etwas genauer prüfen und das Prozedere daher etwas länger dauert. Das ESTA beantragt man daher am besten mindestens eine Woche vor Abflug.

© fotolia.com – cameris

Ganz wichtig: Vor der Beantragung eines ESTA sollte man unbedingt die Gültigkeit des Reisepasses überprüfen. Dieser muss nämlich nicht nur für den Reisezeitraum sondern auch darüber hinaus gültig sein. Da wir Europäer unseren Reisepass nur noch sehr selten brauchen, kann es durchaus vorkommen, dass dieser abgelaufen ist. In Deutschland dauert das Beantragen eines neuen Reisepasses aber insbesondere zur Hochsaison recht lang. Daher kann der Reisepass bei den Einreisebedingungen für die USA zum Flaschenhals werden. Hier sollte man also mindestens einen Monat im Voraus prüfen, ob die Gültigkeit gegeben ist. Dann kann allerdings kaum noch etwas schief gehen.

Was darf ich bei der Einreise in die USA mit ins Gepäck nehmen?

Für die Einreise in die USA gelten keine Gepäckverordnungen, die nicht in anderen Ländern auch gelten. International durchgesetzt wurde mittlerweile das Verbot von großen Mengen an Flüssigkeiten im Handgepäck. Kosmetikprodukte sollten also unbedingt im Aufgabegepäck untergebracht sein. Wer lebensnotwendige Flüssigkeiten dabei haben muss (etwa Medikamente), kann sich eine spezielle Erlaubnis hierfür besorgen. Darüber hinaus sind alle Flüssigkeiten bis zu einer bestimmten Reisegröße erlaubt. Diese lässt sich mittlerweile entspannt in vielen Drogerien, Apotheken und Supermärkten erwerben.

Wer das bis zur Abreise versäumt hat, kann die praktischen Reisegrößen von Zahnpasta, Mundwasser und mehr in der Regel sogar noch am Flughafen kaufen. Besonders rigoros sind die amerikanischen Behörden bei Gegenständen, die theoretisch als Waffe verwendet werden könnten. Dazu gehört so ziemlich alles, was spitz und scharf ist. Nagelfeilen, Taschenmesser etc. sollten also sicherheitshalber nicht mit ins Handgepäck wandern, da man sonst lange Wartezeiten und ein unangenehmes Gespräch befürchten muss.

Darüber hinaus ist das Einreisen in die USA jedoch insbesondere von Deutschland aus so einfach und komfortabel wie nie zuvor. Es gibt kaum eine bessere Zeit, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu entdecken.