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Jeder macht gern Urlaub, aber nicht jeder kann sich einen tollen Urlaub auch leisten. Glücklicherweise sind die Möglichkeiten zum Verreisen in den vergangenen Jahren mannigfaltiger geworden. Ein starker Wettbewerb in der Tourismusbranche hat dazu geführt, dass die Preise für Flüge und Übernachtungen stark gesunken sind. Wie ein guter Low-Budget-Urlaub organisiert werden kann, zeigt dieser Artikel.

Wie kann man beim Buchen sparen?

Es ist recht leicht, sich auf einem Vergleichsportal über den günstigsten Flug und die günstigste Übernachtungsmöglichkeit zu informieren. Was viele Touristen dabei aber vergessen: Anreise und Unterkunft sind nicht die einzigen Kostenpunkte bei einer Reise. Die Lebenshaltungskosten während eines Urlaubs werden oft unterschätzt. Wer hier sparen möchte, schaut sich am Besten schon vor Abreise nach Gutscheinen für essentielle Pflegeprodukte um, die bei jeder Reise benötigt werden – beispielsweise Kontaktlinsen.

Gutscheinseiten wie reisende365.de listen eine Vielzahl solcher Gutscheinaktionen speziell für Reisende auf. So können die Kosten für einen Urlaub effizient reduziert werden. Aber auch beim Buchen von Flug und Unterkunft kann gespart werden: Der Zeitpunkt der Buchung kann dabei einen empfindlichen Einfluss auf den Preis haben. Wer einmal bei einem Flugvergleichsportal an mehreren Tagen die exakt selbe Anfrage gestellt hat, der weiß das: Je nach Tag und sogar Tageszeit variieren die Preise zum Teil stark.

Es gibt hier keine goldene Regel, nach der man entscheiden kann, wann die beste Zeit für eine Buchung ist. Aber: Es lohnt sich, dieselbe Anfrage mehrfach zu stellen. Unter Umständen ist dasselbe Angebot eine Stunde später schon zu einem anderen, womöglich günstigerem Preis verfügbar.

Fürs ganz knappe Budget: Mitfahren und Couchsurfen

Wer für Reise und Unterkunft möglichst gar kein Geld ausgeben möchte, kann auch auf noch günstigere Alternativen zurückgreifen. So lässt es sich an manche Urlaubsorte auch hervorragend Trampen. Aber Achtung: Für die Reisesicherheit sollte man immer mindestens zu zweit trampen und einige Regeln beachten. Auf Webseiten zum Thema Trampen kann man viele Tipps und Hinweise hierfür finden. Außerdem sammeln leidenschaftliche Tramper im Netz auch Orte, an denen man mit hoher Wahrscheinlichkeit jemanden findet, der einen mitnimmt.

Ein ähnliches Prinzip lässt sich auch auf Übernachtungen anwenden. „Couchsurfing“ heißt ein Portal, bei dem Menschen im Netz ein Bett oder eine Couch für Durchreisende anbieten. Das Ganze funktioniert in der Regel kostenlos: Der Gastgeber erfährt einen kulturellen Input durch den Reisenden und der Gast nimmt dankenswerterweise eine kostenlose Übernachtungsmöglichkeit in Anspruch.

Zudem kommen Reisende so mit einem Einheimischen in Kontakt, der die Region in der Regel sehr gut kennt. Wenn alles geklappt hat, hinterlässt der Gast dem Gastgeber auf seinem Profil eine gute Bewertung, womit dieser attraktiver für andere Reisende wird. Natürlich kann man dem Gastgeber auch eine kleine Aufmerksamkeit da lassen. Günstiger als ein tatsächlich gebuchtes Zimmer in einem Hostel oder Hotel ist das allemal.