wärmepumpentrockner test
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Nun da sich langsam die kalte Jahreszeit ankündigt, muss auch bei der Wäsche umgeplant werden. Draußen aufhängen ist bei schlechtem Wetter und eher kalten Temperaturen keine wirkliche Alternative mehr. Viele Menschen haben auch in ihrer Wohnung wenig Platz zum Wäscheaufhängen oder fürchten Schimmel in der Wohnung durch die erhöhte Luftfeuchtigkeit. Muss es aber immer ein teurer Wäschetrockner sein?

Vor- und Nachteil von klassischen Wäschetrocknern

Natürlich sind Wäschetrockner gerade bei größeren Haushalten mit viel Wäsche ein echter Zuwachs an Komfort. Innerhalb kurzer Zeit kann die Wäsche auf eine gewünschte Trockenstufe gebracht werden, je nachdem ob sie anschließend noch gebügelt werden soll oder direkt gefaltet in den Schrank wandert. Allerdings: Wäschetrockner haben einen hohen Preis, und der liegt nicht nur in der Anschaffung begründet.

Sowohl einzelne Trockner als auch Kombigeräte, die waschen und trocknen können, verbrauchen Unmengen an Strom um die zum Teil sehr heißen Temperaturen im Inneren des Trockners über längere Zeit aufrechtzuerhalten. Mit Strom Hitze zu erzeugen ist zwar nicht unüblich, aber nicht besonders effektiv. Nicht nur deswegen gibt es überall da, wo schnell Hitze erzeugt werden soll, meist noch eine effizientere Alternative, beispielsweise Gas. Eine solche existiert auch fürs Wäschetrocknen.

Was ist ein Wärmepumpentrockner?

Wärmepumpentrockner nutzen die Technologie der Wärmepumpe, um Hitze zu erzeugen. Anders als die sonst üblichen Kondens- oder Ablufttrockner verbrauchen sie dabei deutlich weniger Energie, weswegen für Wärmepumpentrockner A+++ eine übliche Energieeffizienzklasse ist.

Gegenüber einen Trockner, der mit Abluft oder per Kondensation trocknet, können die Geräte oft eine spürbare Energieersparnis von bis zu 50 Prozent erzielen, weswegen bei Preisvergleichen oft Modelle der Bauart Wärmepumpentrockner Testsieger werden. Einzig die Geräuschentwicklung ist bei manchen Modellen noch etwas problematisch.

Im Gegensatz zu dem Abluft- oder Kondensationsverfahren macht die Wärmepumpe ein wenig mehr Lärm. Neuere Modelle wurden jedoch bereits im Hinblick auf ihre Geräuschentwicklung optimiert und sind besser schallgedämpft sowie ruhig in ihrem Lauf. Bei einem Wärmepumpentrockner Test werden die Faktoren Geräuschentwicklung und Stromverbrauch besonders beachtet. Wer über den Kauf eines solchen Gerätes nachdenkt, sollte auf diese zwei Punkte ein Auge haben.

Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

Anstatt die Wärme direkt über den elektrischen Strom zu erzeugen, bedient sich die Wärmepumpe eines physikalischen Effekts. Wärmepumpen sind in der Regel mit einem bestimmten Stoff ausgestattet, der aufgrund seiner Beschaffenheit seine Temperatur und seinen Aggregatzustand verändert, sobald er verschiedenen Drücken ausgesetzt wird.

Propan verfügt beispielsweise über die Eigenschaft, in seinem gasförmigen Zustand unter hohem Druck heiß zu werden und Wärme abzugeben. Entspannt man Propan, kühlt es sich ab und kann bei richtiger Temperatur wieder flüssig werden. Eine Wärmepumpe nutzt diesen Effekt, der durch Kompression und Entspannung ermöglicht wird, so aus, dass sie gezielt Wärme erzeugen kann, ohne viel Eigenenergie beisteuern zu müssen.