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Kaum ein anderes Konsumsegment ist mit so viel individuellen Gefühlen aufgeladen wie das der Modewelt: Hier hat jeder eine andere Meinung und eine andere Präferenz – und verbindet diese auch mit starken Gefühlen. Die Grenze zwischen „billig“ und „luxuriös“ ist für viele Menschen schwammig, und dennoch ist es ihnen wichtig, wie sie von außen wahrgenommen werden. Dieser Artikel zeigt, warum man sich insbesondere beim Kauf von Schuhen nicht zu sehr von seinen Emotionen leiten lassen sollte.

Schuhe sind kein reines Accessoire

Im Gegensatz zu vielen anderen Kleidungsstücken sind Schuhe keine bloße Hülle, die man aus modischen Gründen über seinem Körper trägt. Schuhe erfüllen eine erhebliche Funktion in unserem Alltag, denn sie unterstützen jeden einzelnen Schritt, den wir machen. Zwar ist die Verlockung groß, auf ein günstiges Modell zurückzugreifen, das auf den ersten Blick genauso gut aussieht wie ein teures, aber der Schein trügt: Bei billig produzierten Schuhen wird zuerst am Material gespart. Und das macht sich auf Dauer bemerkbar.

Hochwertige Schuhmodelle, wie es sie beispielsweise bei sigrun-woehr.com gibt, zeichnen sich nicht nur durch einen eleganten Style, sondern auch durch hochwertige Materialien aus. Damit sehen die Modelle nicht nur gut aus, sondern halten deutlich länger. Materialien, die sich schnell abnutzen, führen früher oder später zu Verletzungen an den Füßen oder gar zu Haltungsproblemen und Rückenschmerzen. Hochwertige Materialien hingegen halten länger und behalten ihre ursprüngliche Form auch bei dauerhafter Benutzung. Damit beugen sie Verletzungen und bleibenden Haltungsschäden vor.

Nicht zuletzt ist auch das, was wir auf dem ersten Blick als ‚teuer‘ wahrnehmen, oft ein Trugschluss: Billige Modelle kauft man in der Regel deutlich öfter, weil sie schneller kaputt gehen. Ein gutes Modell hingegen hält länger, und ist damit langfristig betrachtet manchmal sogar günstiger.

Produktionsbedingungen: Ein Problem der Modeindustrie

Hinzu kommen in globalisierten Zeiten die Produktionsbedingungen von Modeartikeln. Findet man hierzulande einen sehr günstigen Artikel, kann man so gut wie immer davon ausgehen, dass er nicht in Deutschland und meistens auch nicht im europäischen Inland hergestellt wurde. Viele Modeunternehmen lagern ihre Produktion in Billiglohnländer aus. In fast allen Teilen der Welt gehören Nähereien zu den gesellschaftlich gering geschätzten Arbeitgebern. Die Nähmaschine ist das neue Fließband: Jeder kann den Umgang erlernen und ist damit so austauschbar wie sein Nachbar.

Die Löhne sind niedrig und die Arbeitsbedingungen schlecht. Eine ARD-Reportage zeigte kürzlich, wie schlecht: In einer rumänischen Schuhfabrik erhielten die Arbeiter 180 Euro im Monat. Viele können ihren Lebensunterhalt nur durch Überstunden finanzieren. Wer billige Schuhe kauft, unterstützt auch solche Produktionsbedingungen. Zwar ist es verständlich, dass sich nicht jeder ein Luxusmodell leisten kann – aus purem Geiz sollte man seine Kaufentscheidung insbesondere bei Mode allerdings nicht treffen.