16. April 2024

Fit für den Sommer: Warum Laufen und Yoga wunderbar zusammenpassen

Yoga ist eine perfekte Kombination aus Dehnung und Kräftigung, welche zu einer entspannten Atmung verhilft und zugleich für mehr Wohlbefinden sorgt und fitter macht. Aus diesen Gründen ist Yoga die optimale Ergänzung zum Laufsport. Im Folgenden zeigen wir, wie genau Laufen und Yoga sich perfekt ergänzen.

Wichtig für Läufer: Die Atmung

Die richtige Atmung ist beim Laufen extrem wichtig. Genau darauf kommt es auch beim Yoga an, denn solange die Atmung nicht stimmt, ist es kein richtiges Yoga, sondern eher Fitness. Beim Yoga sollte die Atmung tief und intensiv sein, wobei durch die Nase ausgeatmet wird. Wer Yoga und Laufen miteinander kombiniert, wird schnell eines feststellen: Wird die richtige Atmung beim Yoga erst einmal beherrscht, achtet man schließlich auch beim Laufen auf eine gleichmäßige Atmung, ohne bei größerer Anstrengung zu hecheln und unnötig Energie zu verbrauchen. Wie genau diese sogenannte „Bauchatmung“ funktioniert und worauf es bei dieser ankommt, wird im Rategeber von SportScheck beschrieben, wo auch tolle weitere Yoga-Übungen für Läufer vorgestellt werden.

Yoga: Vor oder nach dem Lauftraining

Yoga hat sowohl präventive als auch nachbereitende Wirkung, daher funktioniert es wunderbar sowohl vor als auch nach dem Laufen. Beginnen Sie zum Beispiel Ihr Lauftraining und wählen Sie einen hübschen Park als Ziel. Dort schlagen Sie am Ende Ihrer Runde die Yogamatte auf und machen einige Übungen. Das dehnt den Körper nach dem Lauftraining wunderbar und wirkt Muskelkater perfekt entgegen. Der Vorteil: Die Kombination aus Laufen und Yoga ist für jede Altersgruppe geeignet. Schließlich hat jeder das Recht, sich in seinem Körper rundum wohlzufühlen und die innere Balance seines Körpers zu finden.

Yoga als Muskelaufbau für Läufer

Yoga ist nicht nur wunderbar für eine gleichmäßige Atmung, sondern schult darüber hinaus das Körpergefühl. Durch die so verbesserte Motorik kann das zu einem gesünderen und vor allem effizienteren Laufstil führen. Das ist wichtig, denn Läufer trainieren zwar oftmals ihre Beinmuskeln, vernachlässigen jedoch häufig andere Gruppen wie die Bauchmuskeln oder die Rückenmuskeln. Diese Muskelgruppen sind jedoch für das Laufen essenziell, denn sehr viele Bewegungen, auch das Laufen, kommen in ihrem Ursprung aus dem Rumpf. Sind diese Muskeln nicht stabil, können die Beine auch kein ordentliches Lauftraining absolvieren.

Mit kleinen Yoga-Einheiten zu großen Laufzielen

Yoga und Laufen müssen nicht unbedingt getrennt voneinander oder hintereinander durchgeführt werden, sondern können wunderbar miteinander kombiniert werden. Stecken Sie sich hierfür ein individuelles Laufziel, welches zu Ihrem eigenen Fitnesslevel passt. Ein Beispiel: Sie wollen in einer gewissen Zeit eine Laufstrecke von 10 km meistern. Sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene ist dies eine Distanz, die kräftezehrend ist. In der Kombination mit Yoga können Sie diese Strecke aber mit Sicherheit zukünftig problemlos meistern. So geht´s: Laufen Sie hierfür immer wieder kürzere Etappen von 2 km und unterbrechen Sie anschließend das Lauftraining für 2 Minuten.

In dieser Zeit führen Sie eine Yoga-Übung durch. Strecken Sie dabei Ihre Rumpfmuskulatur und sorgen sie aktiv für eine gesteigerte Atmung. Auf diese Weise können sie Ihre Muskulatur zur Aufnahme von mehr Sauerstoff anregen, welche Ihnen beim anschließenden Weiterlaufen neue Kraft gibt. Mittels dieser Kombination aus Laufen und Yoga werden Sie sehen, dass Sie mit Sicherheit schnell größere Distanzen im Lauftraining überwinden können.

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