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Arbeit im Haushalt ist unbezahlte Arbeit. Sie bleibt immer liegen und soll bestenfalls nebenbei erledigt werden. Kein Wunder also, dass wir uns so häufig gern um die Haushaltsarbeit drücken würden. Und wenn wir sie dann doch machen, soll sie vor allem schnell gehen. Mit den hier vorgestellten Tipps funktioniert das auch.

1. Angebranntes einfach lösen

Eingebrannte Flecken an Herd oder Backofen gehören zu den lästigsten Putzarbeiten überhaupt. Das ist besonders ärgerlich, weil die Flecken beispielsweise auf Ceran-Kochfeldern mit ihrer glänzenden Oberfläche besonders sichtbar werden. Die beste Methode, eingebrannte Flecken dauerhaft vom Kochfeld fern zu halten ist natürlich, sie gar nicht erst entstehen zu lassen: Essensreste, die die heiße Oberfläche berühren, sollten unbedingt sofort entfernt werden, bevor sie einbrennen.

Wenn es dann doch einmal so weit gekommen ist, hilft am besten eine gute Scheuermilch und ein spezieller Ceranfeldschaber, mit dem man Eingebranntes gut von der Fläche entfernen kann ohne die Oberfläche zu beschädigen. Weitere Tipps zum Entfernen von hartnäckigen Flecken in der Küche gibt es auf haushalts-infos.de.

2. Abfluss reinigen ohne Rohrreiniger

Gerade im Bad verstopfen Abflüsse häufig und schnell. Dicke Haare setzen sich in den Rohren fest und lassen das Wasser schlecht oder teilweise gar nicht abfließen. Es muss aber nicht immer gleich ein aggressiver Rohrreiniger ran, der auf Dauer auch schlecht für die Rohre ist, weil er die Metallbeschichtung angreift. Effektiv lässt sich die Verstopfung auch mit einer Mischung aus Essig, Salz und Natron bekämpfen. Diese am besten über Nacht einwirken lassen und mit warmen Wasser nachspülen. Dann sollte der Abfluss wieder frei sein.

3. Wasserkocher und andere Geräte entkalken ohne Chemie

Auch beim Entkalken muss nicht immer die Chemiekeule geschwungen werden. Wer Wasserkocher, Kaffeemaschinen oder Bügeleisen mit Hausmitteln von Kalk befreien möchte, sollte auf Zitronensäure zurückgreifen. Die kann man einfach aus dem Saft einer echten Zitrone gewinnen oder – einfacher, und besser zu lagern – in Pulverform in der Drogerie kaufen.

4. Aufkleber entfernen

Insbesondere wer Kinder im Haus hat, kennt das Problem: Aufkleber gehen schlecht ab, besonders von nicht ebenen Oberflächen. Besser entfernen lassen sie sich, wenn man sie vorher mit Wärme behandelt. Ein Fön kann beispielsweise dabei helfen, den Kleber weich werden zu lassen. Dann lassen sich die Aufkleber deutlich leichter entfernen.

5. Schlechte Luft in der Wohnung

Manchmal gibt es Gerüche, die sich selbst mit kräftigem Lüften nur schwer beseitigen lassen. Es klingt ungewöhnlich, aber es hilft: Hartnäckige Gerüche lassen sich binden, indem man in der Wohnung Schalen mit frisch gemahlenem Kaffeepulver aufstellt. Zwar riecht die Wohnung dann auch ein wenig nach Kaffee – aber das dürfte in den meisten Fällen angenehmer sein als das, was man vorher beseitigen wollte.