29. September 2023

Hausmittel für die Poolreinigung: Wirksamkeit, Tipps und Tricks

Der eigene Pool ist perfekt, um sich im Sommer den Weg ins Schwimmbad oder an den Strand zu sparen. Viele Poolbesitzer haben häufig bei der Anschaffung die Folgekosten nicht im Blick. Schon das Befüllen des Pools lässt die Wasseruhr rotieren. Verdunstung und Rückspülung sorgen dafür, dass Wasser nachgefüllt werden muss. Zusätzlich fallen für die regelmäßige Pflege des Wassers Kosten an.

Neben Chlor für die Desinfektion des Wassers müssen Stabilisatoren für den pH-Wert, Aktivsauerstoff oder Salz gekauft werden. Im Netz kursieren Hausmittel bei der Poolpflege, die die Kosten senken sollen. Bevor Backpulver oder Zitronensäure in den Pool gekippt werden, sollten jedoch zusätzliche Informationen eingeholt werden.

Warum muss der Pool gereinigt werden?

Über das Baden werden Bakterien und Verunreinigungen in den Pool getragen. Bei hohen Temperaturen und praller Sonne können sich daraus schnell grüne Ablagerungen und Algen bilden. Je kleiner der Pool, desto schneller kann das Wasser kippen und muss eventuell komplett ausgetauscht werden. Damit die Poolfüllung den ganzen Sommer hält, müssen pH-Wert und Chlorgehalt sorgfältig eingestellt werden. Verunreinigungen können die Konzentration verändern und daher sollte die Wasserqualität regelmäßig überprüft werden. Chlor und Aktivsauerstoff reduzieren Keime im Wasser.

Werden diese Chemikalien durch Backpulver oder Zitronensäure ersetzt, kann dies die Haut stark belasten. Hinzukommt, dass Backpulver einen pH-Wert von 9 hat und in Verbindung mit Wasser eine alkalische Lösung bildet. Backpulver kann den pH-Wert, der im optimalen Fall zwischen 7,0 und 7,4 liegt, verändern. Backpulver kann im Haushalt zum Bleichen oder zum Entfernen von Fett und Eingebrannten genutzt werden. Im Pool schadet die Backzutat mehr, als dass sie nützt. Ähnliches gilt für Zitronensäure. Grüne Beläge an der Poolwand lassen sich nicht durch Aufhellen entfernen. Ein Poolroboter und die exakte Dosierung von Chlor und Aktivsauerstoff reduzieren die Keimbelastung.

Sparen an den Poolkosten

Kosten bei der Poolpflege lassen sich über vorbeugende Maßnahmen senken. Je weniger Keime und Verschmutzungen ins Wasser gelangen, desto weniger Zusätze müssen verwendet werden. Günstig und effektiv ist eine Poolabdeckung, die das Wasser vor Blättern, Vogelkot und Gras schützt, wenn der Pool nicht benutzt wird. Gleichzeitig wird die Verdunstung reduziert und ein beheizter Pool verliert nicht so schnell die Temperatur. Eine weitere Maßnahme, keine Verschmutzungen in den Pool einzubringen ist vor dem Baden zu duschen und sich gründlich abzuseifen.

Dieses Prozedere kennen alle aus dem Schwimmbad und es wirkt auch im Gartenpool. Wenn Hausmittel bei der Poolpflege die Kosten senken können, dann sind es eher vorbeugende Handgriffe. Das Herauskeschern von Blättern an der Wasseroberfläche zum Beispiel. Kosten können auch über eine geeignete Filteranlage gesenkt werden, die auf die Größe des Pools abgestimmt sein sollte. Je nach Poolgröße eignen sich Kartuschenfilter oder Sandfilteranlagen. Filteranlagen halten das Wasser sauber und sorgen für eine stabile Wasserqualität.

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