22. April 2024

Sauce Hollandaise aufwärmen: Welche Möglichkeiten gibt es?

Die Sauce Hollandaise ist ein wahrer Klassiker aus Frankreich. Viele Genießer essen sie zu Spargel, doch auch viele andere Gerichte schmecken mit der hellen Grundsoße einfach köstlich. Gemüsesorten wie Blumenkohl, Brokkoli, Kohlrabi oder Möhren werden ebenso gerne mit Sauce Hollandaise verfeinert. Ob eine Sauce Hollandaise auch aufgewärmt werden kann und was es sonst noch zu beachten gilt, erfahren Sie hier.

Kann eine Sauce Hollandaise auch aufgewärmt werden?

Die Buttersoße wird relativ schnell kalt, da sie nur schonend erhitzt wurde. Es ist von daher beinahe unmöglich, sie wieder aufzuwärmen. Die Creme ist sehr empfindlich und kann durch das Aufwärmen ihre Cremigkeit verlieren.

Tipp: Die Soße kann über dem Wasserbad warmgehalten werden. Hierbei ist die angemessene Wärme des Wasserbads sehr entscheidend. Durch das Bad wird nur ganz leicht Hitze abgegeben. Es ist besser, nur so viel Hollandaise zuzubereiten, wie man wirklich benötigt.

Was sind die Bestandteile der Sauce?

Die klassische Sauce Hollandaise besteht aus geklärter Butter, Salz, Pfeffer und Eigelb. Über heißem Wasserbad (Wärmequelle) wird das Eigelb solange geschlagen, bis es schaumig ist. Anschließend die Butter (flüssig) ganz langsam in Portionen einrühren. Die Masse sollte cremig sein. Das Ganze wird noch mit Pfeffer und Salz gewürzt, wer mag, kann noch etwas Zitronensaft hinzufügen.

Kann man eine Sauce Hollandaise auch einfrieren und wieder aufwärmen?

Auch wenn man es nicht denken sollte, aber es funktioniert tatsächlich. Die Soße kann, obwohl sie eingefroren war, auch wieder aufgewärmt werden. Vor dem Einfrieren sollte die Soße in einen geeigneten Behälter oder einen Gefrierbeutel gefüllt werden.

So erhitzt man die Soße nach dem Einfrieren:

  • Die gefrorene Soße ganz langsam über heißem Wasserbad erhitzen. Die perfekte Temperatur des Wasserbads beträgt 70 Grad.
  • Besonders wichtig ist, dass die Sosse während des erhitzens stetig gerührt wird.
  • Ein Tipp, falls die Soße nicht mehr so cremig sein sollte: Etwas Wein und Eigelb über heißem Wasserbad schaumig schlagen und die helle Soße löffelweise unterrühren. Anschließend sollte die Soße noch einige Minuten weiter gerührt werden.

Welche Lebensmittel passen dazu?

Die feine französische Buttersoße ist sehr variabel, man kann sie, wenn auch gewöhnungsbedürftig, sogar auf einer saftigen Pizza essen. Am besten schmeckt die Soße jedoch hierzu:

  • Schinken und Spargel
  • Kohlrabi, Blumenkohl, Rosenkohl oder Kartoffeln
  • Lachs, gebratene Scholle, Meeresfrüchte und Fisch
  • Nudel-Hähnchen-Pfanne
  • Schweinemedaillons oder Rinderfilet
  • Speisen mit Eiern
Sauce Hollandaise zubereiten
Rimma Bondarenko/shutterstock.com

Wie lange ist eine Sauce Hollandaise haltbar?

Nach einer frischen Zubereitung ist die Sauce Hollandaise im Kühlschrank höchstens zwei Tage haltbar. Möchte man aber mehr zubereiten, kann der Rest problemlos eingefroren und im Wasserbad wieder aufgetaut werden. Um die Cremigkeit der Soße zu erhalten, kann im Nachhinein noch ein Eigelb in etwas Wein aufgeschlagen der Soße untergemengt werden.

So gelingt eine einfache Zubereitung

Wer keine Lust hat, zu viel Zeit zu investieren, für den gibt es hier eine schnelle und einfache Variante einer Sauce Hollandaise:

Dafür wird benötigt:

  • 1 Esslöffel Sahne
  • 1 Esslöffel Zitronensaft
  • 2 Eigelb
  • Pfeffer
  • Salz
  • 175 g Butter

Zubereitung:

Sahne, Zitronensaft und Eigelb mit einem Pürierstab in einem hohen Behälter pürieren. Die Butter vorab ganz langsam heiß werden, wieder abkühlen lassen und noch flüssig zu dem bereits aufgeschlagenen Ei geben. Mit Pfeffer und Salz würzen und abschmecken.

Tipp: Frische Kräuter wie Kerbel, Zitronenmelisse und Estragon verfeinern die Sauce Hollandaise zusätzlich.

Diese Fehler sollten bei der Zubereitung nach dem Aufwärmen der Sauce Hollandaise vermieden werden

Möchte man eine Sauce Hollandaise zubereiten, ist das gar nicht so einfach, wie man vielleicht denken mag. Um eine perfekte Soße zu erhalten, sollten einige Punkte unbedingt beachtet werden:

  • Die Butter, die vorab geschmolzen wurde, sollte abgekühlt sein.
  • Man darf die Butter nicht zu schnell zufügen, sondern nur in ganz langsamen Schritten.
  • Das Wasserbad darf nicht zu heiß sein, da die Eier sonst beginnen zu stocken.

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