24. April 2024

Gut geschlafen? – Welche wichtigen Informationen Schlaf-Apps liefern können

Die digitale Welt hat Einzug in unser Leben gehalten und insbesondere Gesundheits-Apps erfreuen sich großer Beliebtheit im Alltag. Apps motivieren zu mehr Bewegung, regelmäßigem Trinken und überwachen den Schlaf.

Eine Schlaf-App begleitet Nutzer und Nutzerinnen über Nacht. Die Dauer und die Tiefe des Schlafs werden gemessen und die Daten aufgezeichnet. Neben der analytischen Funktion unterstützt die App das Einschlafen am Abend und sorgt morgens für einen gesunden Start in den Tag. Menschen, die schlecht schlafen und nicht erholt aufwachen, können die Daten nutzen, um ihren Schlaf zu verbessern oder in Zusammenarbeit mit einem Arzt oder einer Ärztin ein Konzept zu erarbeiten, das den Schlaf optimiert.

Wie sieht ein gesunder Schlaf aus?

Der nächtliche Schlaf setzt sich aus unterschiedlichen Phasen zusammen. Nach dem Einschlafen gleiten wir in eine Leichtschlafphase. Wir schlafen jetzt noch nicht fest. Puls, Atmung und Hirnaktivität sind sehr niedrig und die Muskeln sind entspannt. Störungen können uns schnell wieder wecken. Vom Leichtschlaf geleiten wir in den Tiefschlaf. Alle Körperfunktionen sind auf ein Minimum reduziert und der Körper erholt sich.

Tiefschlafphasen sind die wichtigsten Phasen der ganzen Nacht. Aus der Tiefschlafphase wechseln wir in die REM-Phase, die Phase des Rapid Eye Movements zeigt an, dass wir träumen. Nach dem Traum durchlaufen wir die Phasen in umgekehrter Reihenfolge. Jede Nacht erleben wir vier bis sechs dieser Schlafzyklen. Ist diese Kontinuität dauerhaft gestört, kann sich der Körper nicht erholen und wird krank. Eine Schlaf-App kann für Aufschluss darüber sorgen, ob ein gesunder Schlaf vorliegt.

Die entspannte Einschlafphase

Bei vielen Schlafpatienten ist nicht das Durchschlafen, sondern das Einschlafen ein Problem. Die gute Nachricht ist, dass sich Einschlafprobleme mit gezielter Selbsthilfe gut lösen lassen. Unterstützung kann auch hier eine Schlaf-App bieten. Mit beruhigenden Klängen oder leiser Musik sorgt sie für die notwendige Entspannung. Hilfreich ist auch eine Änderung des Lebensstils. Wer bis kurz vor dem Schlafen gehen aktiv ist, kann selten von einer Minute zur anderen auf Schlafen umschalten.

Ruhige Freizeitbeschäftigungen am Abend sind besser geeignet. Wenig Alkohol und eine leichte Mahlzeit am Abend können den Schlaf fördern. Wer am Abend lange grübelt und nicht abschalten kann, sollte auf gezielte Entspannungstechniken setzen. Beruhigende Kräutertees und Aromen wie Lavendel erleichtern das Einschlafen.

Wie wird der Schlafrhythmus gemessen?

In vielen Smartwatches oder Fitnesstrackern ist die Messung des Schlafs integriert. Es gibt jedoch auch Apps, für die keine zusätzliche Hardware notwendig ist. Einmal auf dem Smartphone installiert, muss das Telefon über Nacht neben dem Bett liegen. Interessant ist dabei die genutzte Technik. Das Handy fungiert als Sonar und nimmt die Bewegungen des Brustkorbs beim Atmen auf. Anders als über den Puls können dabei auch Schlafaussetzer, wie sie bei einer Schlafapnoe auftreten, registriert werden. Schnarchen gilt als eine der häufigsten und auch gefährlichsten Schlafstörungen.

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