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Ein Haushalt, in dem eine korrekte Mülltrennung vorgenommen wird, leistet einen wichtigen Beitrag für unsere Umwelt. Tatsächlich fängt auch der Klimaschutz schon bei einer sauberen Mülltrennung an. Umso wichtiger ist es daher, dass Kindern im Lauf ihrer Entwicklung eine richtige und verantwortungsbewusste Mülltrennung (und Abfallvermeidung) beigebracht wird. Tipps dafür können aus diesem Artikel entnommen werden.

Tipp 1 – „Müll-Memory“

Memory ist eines der beliebtesten Spiele für Kinder überhaupt. Von daher bietet es sich sehr an, mit seinem Kind das Spiel „Müll-Memory“ zu spielen. Dabei werden diverse Kärtchen (mit verschiedensten Müll-Motiven darauf) jeweils einer Mülltonne zugeordnet. Die Kärtchen lassen sich jeweils zu unterschiedlich gefärbten Mülltonnen (gelb, blau, grün, grau, etc.) zuordnen – je nachdem, in welche Tonne das jeweilige Müllstück hineingehört. Durch die verschiedenen Farben der Mülltonnen können Kinder auf diese Weise spielerisch lernen, wie eine vernünftige Mülltrennung funktioniert. Die notwendigen Bilder und Motive für dieses Spiel können aus dem Internet als PDF-Dateien heruntergeladen, und im Anschluss ausgedruckt werden.

Tipp 2 – Behältnisse mit Bildern

Damit Kinder besser verstehen, welcher Müll in welches Behältnis gehört, können diese Behältnisse noch zusätzlich mit Bildern verziert werden, auf denen Beispiele für einzelne Müllstücke abgebildet sind. Zum Beispiel können auf einem Behälter für Papiermüll diverse kleine Bilder geklebt werden, auf denen Papiere, Verpackungen und ähnliche Motive abgebildet sind. Auf diese Weise wissen Kinder bei der Betrachtung eines Müllgefäßes sofort, welche Art von Müll in den jeweiligen Behälter gehört.

Tipp 3 – ohne Müll einkaufen

Die beste Art der Mülltrennung ist immer noch die Vermeidung von sämtlichem Müll. Damit Kinder diese Tatsache lernen, bietet es sich unter anderem an, das eigene Kind mal während eines Einkaufs im Supermarkt den Auftrag zu geben, nur Dinge in den Einkaufswagen zu legen, bei deren Nutzung (bzw. Verzehr) kaum bis gar kein Müll entsteht. Auf diese Weise greift das Kind zum Beispiel eher zu freiliegendem (frischen) Gemüse, anstatt zur abgepackten oder eingeschweißten Ware. In mehreren großen deutschen Städten gibt es inzwischen auch sogenannte „Original Unverpackt„-Läden, in denen sich dieses Experiment noch mal um einiges mehr anbietet, da hier alle Artikel ohne jegliche Verpackungen angeboten werden.

Tipp 4 – zusammen Altglas entsorgen

Gläser und Flaschen gehören nach wie vor zu den Dingen, die jeder Haushalt selbstständig an öffentlichen Altglas-Containern (oder im örtlichen Wertstoffhof) entsorgen muss. Bei dieser Entsorgung muss jedes gläserne Behältnis in den richtigen Container befördert werden, die sich jeweils farblich voneinander unterscheiden. Dementsprechend kann es sich lohnen, das eigene Kind mal zu einer solchen Glas-Entsorgung mitzunehmen, damit es selber mal praktische Erfahrung mit der richtigen Trennung von Glasmüll machen kann. Des Weiteren macht es vielen Kindern auch einfach Spaß, Flaschen und Gläser in einen solchen Container zu werfen, weil sie so quasi mit Erlaubnis Dinge kaputt machen dürfen.