19. Mai 2024

Die Pergola: Das Projekt der unzähligen Möglichkeiten

Hinter dem Begriff Pergola verbirgt sich ein schlichtes Gartenobjekt. Vier Pfeiler und ein Dach, das auf Wunsch offen oder geschlossen sein darf, bilden die einfachste Variante einer Pergola.

In der kreativen Gartenwelt verbirgt sich dahinter jedoch eines der vielfältigsten Objekte für den Außenbereich. Neben einem lauschigen Plätzchen im Garten kann mit einer Pergola auch eine Dachterrasse oder ein Balkon ergänzt werden. Die einfache Bauart ermöglicht die Anpassung an jede Fläche und bietet viel Freiheit in der persönlichen Gestaltung.

Terrassendach im Vergleich zur Pergola

Eine hochwertige Pergola kaufen oder eine Terrasse überdachen ist eine Frage, die sich viele Gartenbesitzer stellen. Diese Frage lässt sich meist nicht leicht beantworten, da es sich im Grunde um zwei unterschiedliche Bauformen handelt. Ein Terrassendach ist grundsätzlich geschlossen. Der Zweck des Daches ist die ganzjährige Nutzung der Terrasse. Das feste Dach kann mit zusätzlichen Wänden ergänzt werden und so einen geschlossenen Raum bilden.

Eine Pergola ist ein Gartenelement, das häufig mit mediterranen Gartenanlagen in Verbindung gebracht wird. Charakteristisch ist eine luftige und offene Bauweise. Das flache Dach kann offen gestaltet oder mit verstellbaren Lamellen versehen werden. Je nach Position der Lamellen lässt das Dach mehr Sonne durch oder lässt den Blick zum Himmel frei. Eine Pergola ist nur bedingt wetterfest, aber das ist auch nicht ihre Funktion. Sie ist ein gemütlicher Platz, der ja nach Gestaltung einen romantischen Akzent setzt.

Vom Rankgitter zum Trend im Garten

Einfache Pergolen wurden ursprünglich als Rankgitter genutzt. Pfeiler und Dach wurden mit Wein, Rosen oder Efeu bepflanzt. Darunter entstand nach einiger Zeit des Wartens ein schattiger Raum. Bei modernen Pergolen kann der schattige Platz schon bei Kauf eingeplant werden. Mit der Auswahl eines funktionalen Daches zum Öffnen und Schließen sowie zusätzlichen Elementen für die Seiten entsteht ein flexibler Raum im Garten.

Je nach Ausstattung können Garten und Balkon zu jeder Zeit genutzt werden und sind ein geselliger Platz unter freiem Himmel. Durchdachte Beleuchtungskonzepte sorgen dafür, dass auch an langen Sommerabenden der gemütliche Platz unter der Pergola zu einem entspannenden Lebensmittelpunkt wird.

Material und Standort für eine Pergola

Eine Pergola kann frei stehend geplant werden. Träger sind vier Pfeiler, die als Konstruktion für das Dach dienen. Pergolen können in der Regel ohne eine Baugenehmigung aufgestellt werden. Dennoch sollte vor der Planung bei der zuständigen Gemeinde nachgefragt werden. Dies ist besonders wichtig, wenn der Wunschstandort eine Dachterrasse ist und es Nachbarn in unmittelbarer Nähe gibt.

Eine Pergola kann zusätzlich mit einem Terrassenboden ergänzt werden. Die beliebtesten Materialien sind Holz und Metall. Besonders Aluminium wird gern gewählt, da es leicht ist und mit seinen pflegeleichten Eigenschaften überzeugt. Anders als beim Naturprodukt Holz muss die Oberfläche nicht jährlich mit einem Witterungsschutz behandelt werden und ist dennoch sehr langlebig.

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