22. April 2024

Die richtige Hautpflege im Winter

Reagiert Ihre Haut an den Händen und im Gesicht bei Kälte auch anders als gewohnt? Vielleicht kennen Sie entsprechend auch den Gedanken „Warum ist meine Haut im Winter so trocken und rissig?“. Dann ist der folgende Artikel wie für Sie gemacht, denn hier erfahren Sie neben den Ursachen auch, welche Hautpflege im Winter die Richtige ist.

Ursachen für trockene und rissige Haut im Winter

Trockene Hautstellen entstehen dann, wenn das normale Gleichgewicht der Hautbarriere aus der Balance ist. Die Talg- und Schweißdrüsen in Ihrer Haut sind für die Produktion einer Mischung aus Wasser und Fetten verantwortlich. Diese bildet einerseits einen feinen Schutzfilm gegen äußere Einflüsse und andererseits hält sie die Haut weich, elastisch und geschmeidig. Die Hautpflege ist im Winter daher besonders wichtig, da die Talgdrüsen ihre Funktion mit sinkenden Temperaturen nach und nach einstellen.[i]

Dies gilt besonders für Hautareale, die den Witterungsverhältnissen stärker ausgesetzt sind als andere: Trockene Haut entsteht somit vorrangig an den Händen und im Gesicht. Durch den dünner werdenden Fettfilm auf der Hautoberfläche verliert die Haut schneller als sonst an Feuchtigkeit. In der Folge wird sie trocken und spröde. Dies ist also die Antwort auf eine Frage, die sich jedes Jahr etwa zehn Millionen Erwachsene stellen: „Warum ist meine Haut im Winter so trocken und rissig?“.[ii]

Außerdem muss Ihre Haut im Winter deutlich stärkere Temperaturschwankungen kompensieren, als zu anderen Jahreszeiten. Drinnen ist es warm und kuschelig, doch die Heizungsluft ist in der Regel trocken. Draußen ist es kalt und teils nass oder stürmisch – die Blutgefäße ziehen sich unter der Haut zusammen, um die Wärme im Inneren des Körpers zu halten. Daher entstehen häufig trockene und rissige Hände im Winter. Auch die Haut im Gesicht wirkt weniger geschmeidig, blass und fahl. So wird schnell klar, dass eine individuell passende Haut- und Gesichtspflege im Winter von Bedeutung ist.

Hautpflege im Winter: Unterstützung für Ihre Gesundheit

Tun Sie Ihrer Haut also besonders zur kalten und rauen Jahreszeit etwas Gutes und lassen Sie sich beraten, welche Creme im Winter für Sie persönlich geeignet ist. Auf diese Weise erhalten Sie nicht nur ein gesundes, strahlendes Erscheinungsbild, sondern Sie steigern auch Ihr Wohlbefinden. Denn trockene und rissige Hände sorgen stets, aber vor allem aber im Winter, für Unwohlsein. Zudem unterstützen Sie Ihre Haut dabei, ihre normale Funktion aufrecht zu erhalten.

Eine gesunde Haut schützt vor Keimen und anderen gesundheitsschädigenden Kontakten. Sie reguliert zudem die Körpertemperatur sowie den Wasserhaushalt und liefert als größtes Sinnesorgan wichtige Informationen über die jeweils vorherrschenden Umgebungsverhältnisse.2 Da sollte eine gute Hautpflege nicht nur im Winter selbstverständlich für Sie sein. Denn das Risiko für trockene Stellen erhöht sich mit steigendem Alter und durch Lebensstilfaktoren wie eine flüssigkeitsarme Ernährungsweise sowie Stress oder Rauchen noch mehr. Doch welche Creme ist im Winter die richtige Hautpflege zur bestmöglichen Unterstützung der Hautfunktion?

Eigenschaften einer guten Haut- und Gesichtspflege im Winter

Eine optimale Hautpflege spielt also im Winter eine besonders große Rolle. Welche Eigenschaften sollte eine Creme im Winter mitbringen? Hier ist es wichtig zu wissen, dass die Pflege durchaus reichhaltiger als beispielsweise im Sommer sein darf. Es ist von Vorteil, wenn die Creme einen höheren Anteil an Fetten sowie an Harnstoff aufweist. Letzteres erkennen Sie wiederum an dem Stichwort „Urea“.

Solche Cremes spenden einerseits Feuchtigkeit, unterstützen die Haut jedoch auch dabei, sie im Gewebe zu binden und so die natürliche Barrierefunktion zu erhalten.[iii] Der Anteil an Urea sollte dabei bei mindestens fünft Prozent liegen, um seine Wirkung zu entfalten. Zusätzlich helfen auch pflanzliche Inhaltsstoffe wie Nachtkerzen- oder Mandelöl dabei, die Haut weich und elastisch zu halten.2 Doch es spielen noch weitere Faktoren eine Rolle, wenn es um Antworten auf die Frage „warum ist meine Haut im Winter so trocken und rissig?“ geht.

Ergänzungen zur Hautpflege im Winter

Bedenken Sie stets, dass Sie Ihrer Haut nicht nur dann Gutes tun, wenn Sie genau überlegen, welche Creme Sie im Winter anwenden. Eine passende Haut- und Gesichtspflege geht noch weiter: Reflektieren Sie Ihre Gewohnheiten beim Waschen, Duschen und Baden. Wählen Sie auch im Winter nur mäßig warmes Wasser und greifen Sie auf rückfettende Lotionen zurück. Zudem kann das Geschirrspülen trockene und rissige Hände im Winter begünstigen – hier stellen Handschuhe eine genauso sinnvolle Lösung dar, wie im kalten Wind an der frischen Luft.

Sorgen Sie zusätzlich für eine nährstoff- und flüssigkeitsreiche, bunte Ernährungsweise, dann tun Sie schon viel für den Erhalt einer gesunden Hautbarriere. Trotz guter Hautpflege zeigen sich trockene und rissige Hände oder Hautstellen im Winter? Dann stellen Sie Ihre Beschwerden doch einmal beim Facharzt vor, um individuell angepasste Mittel zu erhalten.


[i] „Trockene Haut im Winter: Was hilft?“ Ukaachen.de, https://www.ukaachen.de/kliniken-institute/mfa-zfa/tipps-und-service/trockene-haut-im-winter-was-hilft/. Zugegriffen 14. Februar 2024.

[ii] „Trockene Haut“. Bund.de, https://gesund.bund.de/trockene-haut. Zugegriffen 14. Februar 2024.

[iii] Gesundheitskasse, Aok-Die. „Trockene Haut: Was hilft?“ AOK – Die Gesundheitskasse, 18. Februar 2021, https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/haut-und-allergie/trockene-haut-was-hilft/.

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