12. April 2024

Haare glätten: Auf diese Arten funktioniert es

Glattes, seidiges Haar ist der Traum vieler Frauen. Es ist sowohl bei langen als auch bei mittellangen Haaren der Inbegriff für schönes Haar. Zudem sieht es auch in Frisuren wie geflochtenen Zöpfen, Hochsteckfrisuren und sogar bei einigen Kurzhaarfrisuren einfach besser aus: Denn es glänzt mehr und wirkt seidig weich. Doch nur wenige Frauen besitzen von Natur aus eine wirklich glatte Haarstruktur. Alle anderen können nachhelfen und ein bisschen tricksen – wir zeigen, wie es geht!

Variante 1: Das Glätteisen

Für den sogenannten Sleek-Look ist ein Glätteisen perfekt geeignet. Es glättet die Haarstruktur durch Hitze. Dadurch ist es auch bei krausem und lockigem Haar ideal, denn es zaubert tatsächlich spiegelglattes Haar ohne Frizz. Angewendet werden die meisten Modelle im gewaschenen, aber trockenen Haar – bei nassen Haaren drohen Spliss und andere Haarschäden. Im schlimmsten Fall kann es zu Verbrennungen und Verletzungen der Kopfhaut kommen!

Vor der Behandlung wird am besten ein Produkt gegen Hitzeschäden aufgetragen: Das legt sich wie eine schützende Hülle ums Haar und verhindert so Schäden durch die entstehende Hitze. Anschließend zieht man das Haar strähnchenweise durch das erhitzte Glätteisen – fertig! Für mehr Glanz benutzt man hinterher ein Haarspray oder eine Lotion für seidigen Schimmer.

Variante 2: Die Bürste

Wer sowieso recht glattes Haar besitzt, kann die nassen Haare beim Fönen Strähne für Strähne mit einer Bürste glattziehen. Auch hier ist die Verwendung eines Hitzeschutzsprays zu empfehlen, da die entstehende Wärme und die mechanische Belastung durch die Bürste andernfalls das Haar sehr strapazieren. Bei krausem oder lockigem Haar entstehen auf diese Weise meist leichte Wellen anstatt des gewünschten Sleek-Looks – hier ist die Verwendung eines Glätteisens in vielen Fällen unumgänglich, möchte man wirklich spiegelglattes Haar.

Variante 3: Pflegeprodukte

Inzwischen gibt es viele Shampoos, Sprays und andere Stylingprodukte, die einen perfekten Sleek-Look kreieren sollen. In den meisten Fällen helfen sie zwar gut gegen Frizz (abstehende Härchen), kommen gegen Naturlocken und wirklich krauses Haar aber eher nicht an.

Variante 4: Die permanente Glättung

Wer dauerhaft glattes Haar wünscht, ist mit Glätteisen und Bürstenmethode eher schlecht beraten. Denn bei täglicher Anwendung hinterlassen beide recht bald sichtbare Spuren am Haar. Pflegeprodukte für glatteres Haar hingegen helfen vielfach nur bei sowieso recht glatten Haaren, welchen lediglich der letzte Schliff fehlt. Hier empfiehlt sich der dritte Weg, nämlich der der sogenannten chemischen Haarglättung. Produkte dafür gibt es in der Drogerie und online.

Wer sicher gehen will, dass das Ergebnis gut aussieht und die Haare gesund und schön bleiben, dem sei der Gang zum Friseur empfohlen. Bei einer semi-permanenten Glättung hält der Effekt meist bis zu zehn Haarwäschen an. Mit einer permanenten Glättung beim Friseur ist das Haar – je nach Ausgangslage und Haarstruktur – sogar bis zu mehrere Monate lang spiegelglatt.

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