17. April 2024

Hautstraffung ohne OP: Die besten Methoden

Es handelt sich um einen natürlichen Prozess, wenn das Gewebe im fortschreitenden Alter an Elastizität und Spannkraft verliert. Die Konsequenzen bestehen unter anderen in absinkenden Hautbereichen im Gesicht und der Bildung von Falten. Das äußere Erscheinungsbild wirkt dadurch oft wesentlich angespannter und älter.

Die moderne plastisch-ästhetische Chirurgie hält heute jedoch einige Methoden bereit, mit deren Hilfe sich das eigene Äußere maßgeblich verjüngen lässt. Mittlerweile gibt es darunter auch immer mehr minimalinvasive Verfahren, die zu sehr guten Ergebnissen führen – und dies ganz ohne OP. Welche Methoden in diesem Zusammenhang besonders zu empfehlen sind, um Konturen zu verstärken, Volumen aufzubauen und Falten zu reduzieren, zeigt der folgende Beitrag.

Das Fadenlifting

Der Prozess der Hautalterung läuft bei Menschen äußerst individuell ab. So zeigen sich die Falten bei manchen Menschen früher, bei den anderen wiederum später. Hervorzuheben ist dabei natürlich auch, dass Falten längst nicht bedeuten, dass sie zwangsläufig behandlungswürdig oder unschön sind. Fallen die Gewebeüberschüsse und Erschlaffungen jedoch sehr stark aus, stören diese viele Betroffene, da sie das Gesicht älter und gestresster wirken lassen. Eine Behandlung mit Cremes oder Hausmitteln führt kaum zu dem gewünschten Erfolg. Ein Fadenlifting kann in diesem Fall jedoch eine maßgebliche Straffung und Verjüngung der Haut erzielen.

Das Fadenlifting zur Hautstraffung ohne OP stellt einen großen Unterschied zu einem herkömmlichen Facelift dar. Bei diesem handelt es sich nämlich durchaus um einen recht umfangreichen operativen Eingriff. Im Gegensatz dazu wird das Fadenlifting unter einer Lokalanästhesie durchgeführt. Während dieser findet die Einbringung von Fäden in das Untergewebe der Haut statt. Auf diese Weise wird das erschlaffte Gewebe angehoben und es tritt ein straffender Effekt ein. Das Gesicht erhält so nicht nur mehr Volumen, sondern es werden außerdem die Konturen betont und Falten verringert.

Die Botox-Behandlung

Ebenfalls äußerst effektiv zeigt es sich, die Haut mit Botox zu unterspritzen. Bei Botox handelt es sich um eine Kombination aus einer speziellen Bakterienart und einem Protein. Auf die Nerven wirkt das Botox blockierend. Wird die Substanz selektiv und gezielt eingesetzt, schwächt dies die Gesichtsmuskeln, sodass eine Glättung auch von stark ausgeprägten Stirnfalten, Krähenfüßen und Zornesfalten möglich ist. Nachdem die betroffenen Stellen unterspritzt wurden, zeigt sich bereits nach wenigen Tagen ein glättender Effekt. Damit dieser aufrechterhalten werden kann, ist eine Wiederholung der Unterspritzung im Abstand von einigen Monaten nötig.

Die Hyaluron-Behandlung

Um eine Straffung der Haut ohne einen operativen Eingriff zu erzielen, kommt auch die Behandlung mit Hyaluron in Frage. Die gelartige Flüssigkeit kommt ebenfalls auf natürliche Weise in der Haut vor. Sie verleiht dieser durch ihre gute Fähigkeit, Wasser zu binden, Spannkraft und Elastizität. Eine Unterspritzung mit Hyaluron sorgt somit für eine effektive Hautstraffung, die auch bereits tiefe Falten glätten kann. Um ein dauerhaftes Ergebnis zu erzielen, ist es nötig, die Hyaluron-Behandlung circa zwei Mal jährlich zu wiederholen. Es besteht zudem die Möglichkeit, den Einsatz von Hyaluron mit einer Botox-Behandlung zu kombinieren. Dadurch wird der Effekt zusätzlich verstärkt.

Die Radiofrequenztherapie

Besonders innovativ zeigt sich die Radiofrequenztherapie. Bei dieser wird in das Gewebe ein spezieller Sensor gegeben. Dieser sorgt dafür, dass die Energie der Radiofrequenzen exakt in der Hautschicht wirken kann, in welcher die Bildung von kollagenen Fasern erfolgt. Da sich das Gewebe durch die Radiofrequenzenergie erwärmt, ziehen sich die Fasern des Bindegewebes als Reaktion zusammen. Daneben findet eine Aktivierung der Kollagensynthese statt, was zu einem glatteren Hautbild führt.

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