22. April 2024

Stimmungsschwankungen in den Wechseljahren: Symptome und Gegenmaßnahmen

Es dauert nur einen Wimpernschlag und eine ausgelassene und fröhliche Stimmung schlägt um. An ihre Stelle treten Wut, Gereiztheit und sogar Angst.

Es handelt sich dabei um Stimmungsschwankungen, die vielen Frauen in Wechseljahren wohlbekannt sind und den letzten großen Hormonwandel begleiten. Und auch wenn Frauen um die 50 heute aufgeklärter sind als die Generationen vor ihnen, so sorgen die ständigen Schwankungen für Sorgen und Ängste. Viele sonst so gefestigte Frauen, die mit beiden Beinen im Leben stehen, müssen plötzlich lernen loszulassen. Eine unangenehme Situation, die sowohl die eigene Person als auch Partner und Familie belastet.

Hormone für mehr Wohlbefinden

Die Veränderungen der Frauen in den Wechseljahren beruhen auf dem Abbau von Hormonen. Die Lebensphase des Nestbaus ist abgeschlossen und die nächsten kleine Füße, die durchs Haus laufen, sind Enkelkinder. Schon mit etwa 35 beginnt der Körper, die Produktion der für eine Schwangerschaft notwendigen Hormone zu reduzieren. Der Zyklus ist nicht mehr regelmäßig und der Körper beginnt sich zu verändern. Die Hormonbalance ist aus dem Gleichgewicht und bringt ein gewisses Unwohlsein mit sich.

Jede Frau kann ab diesem Zeitpunkt über eine bioidentische Hormontherapie nachdenken. Die Hormone werden aus Pflanzen gewonnen und haben eine identische chemische Struktur wie die körpereigenen Hormone. Die pflanzlichen Hormone setzen sich auf die freien Zellrezeptoren im Körper und täuschen dem Körper das Vorhandensein der echten Hormone vor.

Die Symptome im Detail

So individuell wie wir Menschen sind, so unterschiedlich äußern sich auch bei jeder Frau die Stimmungsschwankungen während der Wechseljahre. Im Regelfall beginnt diese Lebensphase bei Frauen irgendwann zwischen Mitte 40 und Mitte 50, wobei sie in manchen Fällen auch erst Ende 50 eintreten kann. Im Folgenden sind mehrere Symptome aufgeführt, die als typische Gemütsveränderungen während der Wechseljahre gelten:

  • Gereiztheit
  • Launenhaftigkeit
  • Aggressivität
  • Depressive Schübe
  • Nervosität
  • Erschöpfung
  • Traurigkeit
  • Ängstlichkeit

Auch wenn es sich bei all diesen Symptomen um negative Empfindungen handelt, kann bei Frauen in den Wechseljahren die Laune auch plötzlich in eine glückliche Stimmung umschlagen. Generell erhöht sich (nach eigener Wahrnehmung) oft die Menge von besonders guten und besonders schlechten Tagen, da positive und negative Emotionen häufig intensiver wahrgenommen werden. Darüber hinaus ist das seelische Gleichgewicht von Frauen während der Wechseljahre auch um einiges sensibler gegenüber unangenehmen Erlebnissen, sodass sie auch gegenüber vermeintlichen Kleinigkeiten oft empfindlicher sind.

Dauer der Stimmungsschwankungen

Als durchschnittliche Dauer der Wechseljahre wird häufig ein Zeitraum von fünf bis acht Jahren genannt. Was die übliche Dauer von den dazugehörigen Stimmungsschwankungen angeht, sieht es recht ähnlich aus. Studien haben ergeben, dass sich die Wechseljahresbeschwerden über eine Zeit von durchschnittlich 7,4 Jahren hinziehen. Zudem ging aus diesen Studien hervor, dass mit einem frühen Start der Wechseljahresbeschwerden auch eine längere Dauer von diesen zu erwarten ist. Wenn sie zum Beispiel schon in der sogenannten „Prämenopause“ beginnen, dann ist bei den Beschwerden eine Durchschnittsdauer von etwa 11,8 Jahren zu erwarten.

Hilfreiche Mittel gegen Stimmungsschwankungen

Bevor mit irgendeiner Form von Eigentherapie begonnen wird, sollte man seinen Arzt oder Frauenarzt über die vorhandenen Beschwerden informieren, und wie diese empfunden werden. Als besonders hilfreich bei Stimmungsschwankungen gelten pflanzliche Wirkstoffe – vor allem bei depressiven Verstimmungen. Um in so einer Situation die Stimmung aufzuhellen, empfiehlt sich unter anderem Johanniskraut. Wenn man sich selbst jedoch eher beruhigen will, dann ist Pflanzenmedizin in Form von Hopfen oder Baldrian eher zu empfehlen.

Des Weiteren wird auch häufig Bewegung an der frischen Luft als wirksames Gegenmittel genannt, um den Stimmungsschwankungen während des Klimakteriums entgegenzuwirken. Dabei werden jede Menge Endorphine freigesetzt, was sich praktisch immer positiv auf das Gemüt auswirkt. Außerdem bleibt auch der Vitamin-D-Spiegel bei regelmäßiger Bewegung im Freien auf einem gesunden Niveau, was ebenfalls zu einer positiven Stimmung beiträgt.

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