17. April 2024

Wäsche richtig waschen: 5 Tipps für Waschtage

Die Wäsche scheint niemals enden zu wollen. Auch wenn eigentlich nur alle Sachen in die Maschine gesteckt werden müssen, ist ein Waschtag mühsam und zeitaufwendig. Ärgerlich, wenn nach der Arbeit noch Flecken in der frisch gewaschene Wäsche vorhanden sind oder die weiße Wäsche einen himmelblauen Farbton angenommen hat.

Ein optimales Waschergebnis benötigt etwas Vorbereitung und die beginnt mit dem Sortieren nach Farben und Waschtemperaturen. Welche Farben sich zusammen waschen lassen, zeigt dieser Beitrag von Persil. Während weiße und schwarze Wäsche noch relativ einfach sortiert werden kann, ist die Zuordnung von bunter Kleidung relativ schwierig. Hinzu kommt, dass für jede Wäschegruppe das richtige Waschmittel gewählt werden sollte.

Nach Farbe sortieren

Damit wir Kleidung in unterschiedlichen Farben tragen können, werden die Textilfasern eingefärbt. Je nach Materialzusammensetzung nehmen die Fasern den Farbstoff besser oder schlechter an. Häufig wird Kleidung auch mit einem Farbüberschuss eingefärbt, damit die Farbe lange hält. Beim Waschen lösen sich die Farbpigmente und gehen ins Waschwasser über. Hier können sie sich auf anderen Textilien ablagern. Bei ähnlichen Farben ist dieser Vorgang kaum sichtbar. Bei weißen Kleidungsstücken ist jeder Farbschimmer sofort sichtbar. Es ist daher wichtig, die Wäsche sorgfältig nach Farben zu sortieren. Neben Weiß und Schwarz ist daher auch ein Waschgang mit heller sowie dunkler Buntwäsche empfehlenswert.

Nach Materialien sortieren

Pflegeleichte Materialien wie Baumwolle oder Synthetik haben andere Ansprüche als Seide oder Wolle. Empfindliche Materialien sollten nur im Schonwaschgang oder als Handwäsche gewaschen werden. Diese Waschprogramme haben sanftere Bewegungen und die Reibung der Textilien an der Oberfläche der Trommel ist reduziert. Andere Waschprogramme mit höheren Temperaturen sind robusteren Textilien vorbehalten. Das Waschetikett gibt Auskunft darüber, bei welcher Temperatur die Wäsche durchlaufen darf. Besonders energiesparend ist grundsätzlich das pflegeleichte Programm und mit dem richtigen Waschmittel kann die Temperatur heruntergedreht werden.

Waschmittel wählen und dosieren

Für saubere Wäsche sollte das richtige Waschmittel gewählt werden. Ein Vollwaschmittel für weiße Shirts und Handtücher, ein Colorwaschmittel für die normale Buntwäsche und ein Woll- oder Feinwaschmittel sollten vorhanden sein. Das Vollwaschmittel kann die Wäsche aufhellen und ist für weiße und helle Textilien geeignet. Colorwaschmittel schützen die Fasern und verhindern den Farbverlust der Kleidung. Das Waschmittel immer entsprechend dem Härtegrad des Wassers und der Verschmutzung dosieren.

Flecken vorbehandeln

Selbst das beste Waschmittel schafft nicht alle Flecken bei niedrigen Temperaturen zu entfernen. Vor dem Waschen sollten Flecken daher mit einem geeigneten Fleckenlöser vorbehandelt werden. Flecken lassen sich frisch am besten entfernen. Bei stark Verschmutzer Wäsche kann ein Fleckenlöser zum Mitwaschen genutzt werden.

Lüften statt waschen

Kleidung, die nur kurz getragen wurde und keine Flecken hat, muss nicht sofort gewaschen werden. Einfach die Sachen auf einem Bügel zum Lüften aufhängen. Das macht die Wäsche wieder frisch und spart gleichzeitig Wasser und Energie.

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