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Frisches Brot ist etwas Tolles. Aber leider bleibt Brot nie lange wirklich frisch. Es gibt viele Strategien, mit denen man Brot länger haltbar machen kann. Dieser Artikel zeigt, wie sinnvoll hierbei das Einfrieren ist.

Sollte man Brot einfrieren?

Brot einzufrieren ist tatsächlich eine gute Möglichkeit, ganze Brote oder Brotscheiben lange frisch zu halten. Frisches Brot bleibt an der Luft kaum 24 Stunden frisch. Verpackt man es clever, kann es jedoch einige Zeit haltbar gemacht werden. Friert man es aber direkt am ersten Tag ein, kann man es je nach Bedarf wieder auftauen und es schmeckt auch nach Monaten noch wie am ersten Tag. Wer wissen möchte, wie man das am besten anstellt, der findet weitere Tipps in diesem Artikel von Frag Team Clean.

Brot wird häufig in fertig geschnittenen Scheiben oder als ganzer Laib gekauft. Gerade in Single-Haushalten ist es aber eher unwahrscheinlich, dass so viele Scheiben oder sogar ein ganzer Laib in kurzer Zeit aufgebraucht werden können. Das Resultat: Das Brot wird trocken und hart oder schimmelt sogar. Während man die Schimmelbildung durch Kühlen recht gut verhindern kann, lässt sich das Austrocknen höchstens hinauszögern. Hier ist das Einfrieren eine gute Methode, um dem entgegenzuwirken. Aufgetautes Brot hat fast seine originale Frische, auch wenn es natürlich nicht mehr so schmeckt, wie eben erst aus dem Ofen geholt. Trotzdem handelt es sich hierbei um eine äußerst effiziente Methode, um Brot frisch zu halten. Damit muss weniger weggeschmissen werden.

Tipps zum Einfrieren und Auftauen von Brot

Natürlich kann man auch einen ganzen Laib Brot einfrieren, doch dann wird es später äußerst schwer, diesen wieder in Scheiben zu schneiden. Dazu müsste zunächst der ganze Laib aufgetaut werden. Das ist vor allem praktisch, wenn man ein ganzes Brot zum Verzehr an einem Abend mit Gästen frisch halten möchte. Wer aber nur immer mal eine Scheibe Brot isst, wird mit dieser Methode nicht glücklich. Das ständig Auftauen und Wiedereinfrieren von Brot tut dem Laib nämlich nicht gut.

Besser ist es, einzelne Scheiben einzufrieren, sie bei Bedarf herauszuholen und einzeln aufzutauen – etwa mit der Auftau-Funktion des Toasters. Wenn man das ganz frische Brot direkt schneidet und einfriert, begeht man aber eventuell einen Fehler: Die noch sehr feuchten Scheiben „kleben“ dann aneinander. Es wird schwerer, sie im gefrorenen Zustand voneinander zu lösen, ohne sie zu zerbrechen. Daher: Geschnittenes Brot friert man am besten nicht am ersten, sondern am zweiten Tag ein. Dann hat das Brot schon ein wenig Feuchtigkeit eingebüßt, lässt sich aber komfortabler einfrieren – und schmeckt immer noch sehr viel besser, als wenn es tagelang an der Luft gelegen hat.