1. März 2024

Das persönliche Wohlfühlgewicht: Der BMI kann bei der Ermittlung helfen

Viele Menschen lassen sich aufgrund ihres Gewichtes von ihrem Umfeld verunsichern. Das betrifft nicht nur Frauen, auch Männer und inzwischen leider sogar Kinder sind vom allgegenwärtigen Thema „Körpergewicht“ und damit einhergehenden Kommentaren betroffen.

Doch dank Medien und Co. haben viele Leute ein völlig falsches Bild von dem, was tatsächlich gesund ist. Während die einen immer noch am Magerwahn festhalten und glauben, je dünner, desto besser, übertreiben andere in die andere Richtung: Sie bezeichnen selbst krankhaft fettleibige Menschen als natürlich schön und kurvig. Um einen Anhaltspunkt dafür zu bekommen, ob das eigene Gewicht – oder auch das des Partners oder Kindes – gesund ist, kann der BMI weiterhelfen. Online gibt es dazu viele Hilfestellungen wie den BMI Rechner von LiveFresh.

Was genau sagt der BMI eigentlich aus?

Der BMI (Body-Mass-Index) zeigt das Verhältnis von Körpergröße und Gewicht an. Er wurde ursprünglich von US-amerikanischen Krankenversicherungen entwickelt. Da in den USA besonders viele übergewichtige Menschen leben und daher Folgeerkrankungen ebenfalls gehäuft auftreten, wollten die Versicherer den BMI in die Berechnungen der monatlichen Beiträge mit einfließen lassen.

Inzwischen wird die einfache Formel jedoch von Privatpersonen auf der ganzen Welt genauso genutzt wie von Ärzten, Ernährungsexperten und anderem Fachpersonal. Da der BMI nicht alle Faktoren mit einberechnet, die sich auf das Gewicht auswirken können, gibt er zwar nur einen groben Anhaltspunkt, wie zufrieden die Einzelperson mit ihrem Gewicht sein – als erste Einschätzung taugt er aber allemal.

Wie wird der BMI errechnet?

Um den BMI zu berechnen, multipliziert man zunächst die Körpergröße in Metern. Personen, die 1,75 m groß sind, rechnen also 1,75 x 1,75. Danach wird das Gewicht durch diese Summe geteilt. Im Fall der Beispielperson würde man also bei einem Gewicht von 80 kg 80/3,06 rechnen und das Ergebnis 26 erhalten. Ab hier benötigt man eine Übersicht, in welcher Alter und BMI aufgelistet sind – diese Übersichten sind noch einmal nach den biologischen Geschlechtern getrennt, da Männer und Frauen unterschiedliche Ausgangslagen haben. So sind männliche Personen meist muskulöser, weswegen ihr BMI ein wenig höher sein darf.

Welche Nachteile bringt der BMI mit sich?

Es werden ausschließlich Körpergröße und Gewicht berücksichtigt. Wichtige Faktoren wie Knochendichte, Muskelmasse oder Körperfettanteil werden komplett außen vor gelassen; das kann das Ergebnis in einigen Fällen stark verfälschen. So kann ein Bodybuilder aufgrund der besonders hohen Muskelmaße einen sehr hohen BMI haben, obwohl er sich sehr gesund ernährt und einen sehr niedrigen Körperfettanteil besitzt. Auch bei anderen Sportlern kann sich das auf das BMI-Ergebnis auswirken. Schwangere sollten ihren BMI ebenfalls nicht berücksichtigen, da sie aufgrund der besonderen Situation natürlich mehr wiegen als sonst.

Am besten ist es, auf sein persönliches Wohlfühlgewicht zu achten – ist man fit, ernährt sich gesund und isst für Körpergröße und Aktivitätslevel passende Portionen, sollte es keine Probleme geben. Nimmt man dennoch schnell viel zu oder ab, ist ein Arztbesuch anzuraten, um gesundheitliche Probleme ausschließen zu lassen.

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