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Im Endeffekt sind wir Menschen nichts anderes als Säugetiere, wodurch bei uns an einigen Stellen auch Körperhaare wachsen, die (im Gegensatz zur Frisur) in vielen Fällen unerwünscht sind. Während die meisten anderen Säugetiere auf diese Körperhaare angewiesen sind um nicht zu frieren, ist dies bei uns durch Kleidung schon für längere Zeit nicht mehr der Fall.

Deswegen und weil viele Leute ihre Körperhaare oft als nicht besonders hübsch empfinden, lassen sich einige von ihnen an den jeweiligen Körperregionen die Haare entfernen. Eine Methode für diesen Zweck ist die sogenannte Laserhaarentfernung.

Wie funktioniert das?

Allgemein gibt es mehrere verschiedene Wege, um Körperhaare von der Haut zu entfernen. Zu den häufigsten gehört unter anderem das klassische Rasieren, sowie auch das Epilieren, Waxing, Sugaring, und die Nutzung von Enthaarungscreme. Doch bei der Laser-Haarentfernung handelt es sich um eine eher technische Methode, bei der die Haare mithilfe einer Laserbehandlung entfernt werden.

Im Detail setzt man dabei auf die Absorption von Licht. In unseren Haaren befindet sich ein Farbstoff namens Melanin, der eine große Menge an Licht absorbieren kann. Und durch diesen Absorptionsvorgang entsteht eben auch Wärme. Diesen Umstand macht sich die Laser-Haarentfernung zunutze. Dabei wird ein Laser auf die Haarzwiebel gerichtet, damit das dazugehörige Haar möglichst viel Licht aufnimmt, und demzufolge auch heiß wird. Ab einer Hitze von 68 °C werden die Proteine einer Haarzelle, sowie auch die Haarfollikel (Verankerung des Haares mit der Haut) zerstört. Die Haarwurzel selbst verödet dadurch irgendwann.

Mögliche Körperstellen

Grundsätzlich kann eine Haarentfernung dieser Art überall dort vorgenommen werden, wo beim Menschen Haare wachsen – unabhängig davon, wie stark oder schwach das jeweilige Haarwachstum ist. Ist gibt jedoch einige Körperregionen, bei denen das Lasern um einiges schneller vonstattengeht. Zu diesen Bereichen gehören das Gesicht, sowie die Unterschenkel, die Achselhöhlen und die Bikinizone.

Je weniger eine Hautstelle insgesamt dem Sonnenlicht ausgesetzt ist, desto schneller können an dieser Stelle die Haare mittels Laserbehandlung entfernt werden. Der Grund dafür ist, dass Haare in diesen Regionen über weniger Melanin verfügen, und dementsprechend weniger Licht absorbieren können, sodass die betroffenen Haare wesentlich schneller ihre kritische Marke von 68 °C überschreiten.

Geduldig bleiben

Wer seine Haare an einer bestimmten Körperstelle mithilfe einer Laser-Haarentfernung loswerden will, der muss in jedem Fall mehr als einen Behandlungstermin beim Dermatologen dafür einplanen. Experten auf diesem Gebiet sind der Ansicht, dass für eine Entfernung von mindestens 90 % der Haare sechs bis acht Sitzungen erforderlich sind, wobei dies auch je nach Körperregion nochmal variieren kann – zum Beispiel an der Vulva in der Bikinizone, wo der Körper stets für starken Haarwachstum sorgt. Außerdem sollte im Rahmen einer solchen Behandlung darauf geachtet werden, dass die Sitzungen in regelmäßigen Zeitabständen stattfinden. Zu empfehlen ist dafür ein Abstand von ungefähr sechs bis acht Wochen.