22. April 2024

Der Ehering: Das sichtbare Zeichen der Verbundenheit

Die Entwicklung vom den ersten Ringen aus Bronze bis zu den heutigen Hochzeitsringen für Paare ist eine spannende Geschichte. Sie erzählt vom ersten schmalen Reif für Frauen und prunkvollen Standeszeichen im Mittelalter. Ganze Familien haben ihren Goldschmuck zusammengetragen und zum Schmied gebracht, der daraus Ringe für das zukünftige Paar schuf. Die Ringe galten als Symbol für die Besiegelung der Ehe vor Gott und sind heute Ausdruck der Persönlichkeit ihrer Träger und Trägerinnen.

In jeder Epoche waren die Hochzeitsringe der Ausdruck der Liebe und Verbundenheit, die wie der Ring endlos sind. Der Tausch der Ringe ist ein Versprechen für eine gemeinsame Zukunft und dieses ist so individuell wie das Paar. Dies zeigt sich verstärkt in der Wahl der Ringe. Der Trend geht zu individuellen Ringen, die durch besondere Gravuren und ausgewählte Materialien die Persönlichkeit zweier Menschen unterstreichen.

Welcher Ring ist der einzig Richtige?

Der perfekte Ring offenbart sich beim Tragen. Unabhängig vom Design und dem Material muss der Ring unmittelbar mit dem Aufsetzen ein gutes Gefühl vermitteln. Paare sollten sich daher frühzeitig um die Ringe kümmern, einen Termin beim Juwelier ihrer Wahl vereinbaren und verschiedene Ringe anprobieren. Bei der Wahl sollte immer im Hinterkopf behalten werden, dass der Ring täglich und im besten Fall bis zum Lebensende getragen wird.

Klassische Ringe aus Gold sind nie ein Fehlkauf. Mit einer persönlichen Gravur gibt es viele Individualisierungsmöglichkeiten. Gold gibt es in verschiedenen Farbnuancen und besonders Roségold oder Kombinationen aus verschiedenen Goldarten erfreuen sich großer Beliebtheit. Der Solitärring für die Dame ist nach wie vor gefragt. Neben Diamanten werden auch zunehmend andere Edelsteine in Eheringe eingefasst.

Es muss nicht immer Gold sein

Neben den klassischen Edelmetallen wie Gold, Silber und Platin werden Hochzeitsringe aus Edelstahl, Keramik, Titan und Palladium gefertigt. Jedes Material kann Vor- und Nachteile haben. Gold in einer niedrigen Legierung neigt beim täglichen Gebrauch dazu, Kratzer an der Oberfläche zu bekommen. Gleichzeitig kann der relativ hohe Silberanteil dazu neigen, Anlaufspuren zu zeigen. Eheringe aus reinem Silber können schnell anlaufen und müssen daher regelmäßig gereinigt werden. Gold in höheren Legierungen ist widerstandsfähiger, hat aber immer eine intensiv goldene Farbnuance.

Paare, die dies nicht möchten, können auf Weißgold zurückgreifen. Das helle Material ist zeitlos und sehr hochwertig. Paare, die sich helle Ringe wünschen, können zwischen Platin, Palladium, Silber und Edelstahl wählen. Rot- und Roségold haben einen warmen Schimmer, der jedem Hauttyp schmeichelt und eine sehr außergewöhnliche und moderne Wirkung hat. Paare sollten vor dem Kauf abwägen, ob beide die Ringe in 10 oder 20 Jahren immer noch tragen möchten. Ein guter Tipp für Allergiker sind Ringe aus Palladium, Titan oder Edelstahl. Diese Materialien sind sehr hautverträglich, unempfindlich und sind auch für kleine Budgets eine interessante Lösung.

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