22. April 2024

Die Vorteile eines Medizinstudiums im Ausland: Perspektiven und Chancen

Studieren im Ausland öffnet nicht nur den Zugang zum Fachwissen, sondern bietet die Chance, einen großen Erfahrungsschatz aufzubauen. Studieren auf internationalem Niveau ist verbunden mit kulturellem Austausch und fördert die sprachlichen Kompetenzen.

Medizin im Ausland zu studieren ist daher sehr reizvoll. Nicht nur, weil der Zugang zu medizinischen Fakultäten im europäischen Ausland zum Teil keinen Notendurchschnitt von 1,0 benötigt. Das Studium im Ausland bietet wertvolle Lebenserfahrung. Anders als ein Studium in den USA oder in Großbritannien sind die Studiengebühren in unseren Nachbarländern bezahlbar. Medizin in Rumänien studieren ist daher eine interessante Option für angehende Mediziner.

Studium in Rumänien

Der Fachbereich Medizin wird von den Fakultäten in Rumänien eigenständig verwaltet. Eine zentrale Vergabestelle, wie wir sie aus Deutschland kennen, gibt es nicht. Es gibt auch keinen NC (Numerus Clausus) und das lockt besonders Studierende ins Ausland, deren Notendurchschnitt nicht für das Wunschstudium ausreicht. Die Bewerbungen werden direkt an die Universitäten geschickt. Die Unis haben unterschiedliche Bewerbungsfristen, benötigen zum Teil verschiedene Dokumente für die Zulassung und die Studiengebühren sind unterschiedlich hoch.

Bevor eine Entscheidung getroffen wird, sollten sich Bewerber genau über die Bedingungen an der jeweiligen Uni informieren. Es ist auch möglich, sich von einer Studienberatung begleiten zu lassen, die sich speziell auf Auslandsstudiengänge spezialisiert hat. Alle Vorlesungen und Seminare werden auf Englisch gehalten. Studierende müssen ihre Sprachkenntnisse mit einem Nachweis belegen.

Studienablauf

Das Grundstudium der Medizin wird mit den gleichen Grundlagen beendet wie in Deutschland. In Erfahrungsberichten von Studierenden werden immer wieder die gute Betreuung und die hohe Qualität der Lehre betont. Ein großer Unterschied zeigt sich im praktischen Jahr. In kleinen Gruppen gehen die Studierenden in Praktika und haben Stationsdienst. Der Unterricht für die Fachbereiche erfolgt im Anschluss. Nach dem ersten Abschnitt der ärztlichen Prüfung ist ein Wechsel an eine Universität in Deutschland möglich. Die in Rumänien erworbenen Abschlüsse werden problemlos anerkannt.

Studiengebühren

Die Studiengebühren in Rumänien sind im europäischen Vergleich günstig. Je nach Universität muss mit 4000 bis 6000 € im Jahr gerechnet werden. Diese Summe muss in vielen anderen Ländern pro Semester gezahlt werden. Rumänien bietet Studierenden noch einen weiteren Vorteil. Die niedrigen Lebenshaltungskosten gleichen die Studiengebühren wieder aus. Mieten und die Ausgaben für Lebensmitteln erlauben einen guten Lebensstandard und das kulturelle Angebot sorgt für viel Lebensqualität. Wer in München Medizin studiert, wird nicht weniger fürs Studium ausgeben.

Chancen und Perspektiven

Die größte Chance, die eine Universität in Rumänien bietet, ist der Zugang zum Medizinstudium. Die Zulassungskriterien sind streng in Deutschland. Wer schon hart fürs Abitur gearbeitet sowie den Medizinertest absolviert hat und es reicht trotzdem nicht, ist erst einmal perspektivlos. Es ist in dieser Situation gut, einen Plan B zur Hand zu haben. Dieser Plan B kann tatsächlich ein Medizinstudium in Rumänien sein.

Der Inhalt der Lehre und die Abschlüsse werden bei uns anerkannt. Die Gesamtkosten fürs Studium dürften sich kaum von denen in deutschen Großstädten unterscheiden. Die Lebenserfahren und die Kontakte zu Kommilitonen aus dem Ausland sind sehr wertvoll und machen die Studienzeit zu einem unvergesslichen Erlebnis.

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