Evgeny Atamanenko/shutterstock.com

Wer effektiv lernen möchte, muss motiviert sein – leichter gesagt als getan! Nicht selten stehen Eltern vor dem Problem, dass sie die Kinder nicht ausreichend motivieren können. Das kann bei Hausaufgaben der Fall sein, aber vor allem auch beim Lernen für anstehende Klassenarbeiten. Allerdings ist es keine Sache der Unmöglichkeit, die Motivation der Kinder zu steigern. Es gibt ein paar einfache Ratschläge, mit denen man die Lernmotivation der Kinder ganz einfach erhöhen kann.

1. Den richtigen Zeitpunkt finden

Jeder Mensch ist verschieden und somit hat jeder Mensch individuelle Zeitfenster, in denen die Motivation besonders hoch ist. In diesem Zusammenhang müssen sich Eltern auch fragen, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit das Kind wirklich motiviert ist. Um diese Frage zu beantworten, sollte man sich überlegen, ob das Kind heute überhaupt etwas tun muss, ob es sich dazu in der Lage fühlt und ob dem Kind die Arbeit wichtig ist, was auch das damit verbundene Ergebnis miteinschließt. Nur wenn alle Fragen mit einem klaren Ja beantwortet werden können, liegt wirkliche Motivation vor.

Wenn nicht alle Fragen bejaht werden können, muss man sich fragen, worauf das zurückzuführen ist. Nicht selten liegt es daran, dass das Kind unterfordert ist. In diesem Fall ist die Lösung einfach: Das Kind muss gefordert werden. Allerdings kann auch das genaue Gegenteil der Fall sein – Kinder können auch überfordert sein, was manchmal allerdings auch damit zusammenhängt, dass sie ihre eigenen Fähigkeiten unterschätzen. Wenn die Kinder die Tätigkeit als sinnlos empfinden, ist es wichtig, sie ausreichend zu loben und Anstrengungen ausreichend anzuerkennen.

2. Für Unterstützung sorgen

Wenn das Kind tatsächlich überfordert ist, kann es mit mangelndem Verständnis der Themen zusammenhängen, sofern es nicht an der reinen Menge liegt. In diesem Fall ist es ratsam, sich um Nachhilfe zu kümmern. Besonders empfehlenswert ist hierbei ein Online-Nachhilfe Anbieter, da man hier nicht nur zeitlich, sondern auch örtlich flexibel bleiben kann, was für weniger Stress sorgt, der sich unter Umständen auch erheblich auf die Motivation auswirken kann.

3. Das Umfeld überprüfen

Es muss nicht immer der Stoff in der Schule an sich sein, der die Motivation der Kinder dämpft. Auch äußere Faktoren, also unter anderem das Umfeld, können eine große Rolle spielen. Zum einen müssen sich Eltern Gedanken darüber machen, ob sie das Kind nicht vielleicht zu stark unter Druck setzen. Das ist häufig der Grund dafür, dass die Motivation stark abfällt. Wenn das wirklich nicht der Fall sein kann, kann es an anderen Aspekten liegen. So ist zum Beispiel Mobbing ein häufiger Grund.

Durch Mobbing sind die Kinder einer Umgebung ausgesetzt, die alles andere als angenehm für sie ist. Dass die Bereitschaft zum Lernen und Arbeiten in einem solchen Fall nicht besonders hoch ist, sollte klar sein, weshalb man sich schleunigst um die Beseitigung des Problems kümmern sollte. Schließlich kann Mobbing auch langfristige Folgen mit sich bringen. Der Schlüssel hier ist vor allem, mit dem Kind zu reden.

4. Interesse zeigen

Klar, das Kind freut sich, wenn man zum Beispiel eine eben von ihm angefertigte Zeichnung lobt. Unter Umständen kann es allerdings noch viel wirksamer sein, wenn man sich tatsächlich interessiert zeigt. So kann man beispielsweise genauer auf das Bild eingehen und Fragen stellen, die sich auf dieses Bild beziehen. Das Kind merkt dadurch, dass sich andere Menschen für seine mühevoll angefertigten Arbeit interessieren.