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Der nächste Familienurlaub steht vor der Tür und es soll mit PKW und Anhänger an einen idyllischen Urlaubsort gehen? Wer einen solchen Urlaub plant, der sollte einige Punkte wie das Fahrverhalten, gesetzliche Vorgaben und Ausstattung beachten. Wir erläutern, was wirklich wichtig ist.

Die Ausstattung für die Urlaubsfahrt mit Anhänger

Zunächst muss überprüft werden, welche Stützlast der PKW für die Urlaubsfahrt maximal ziehen darf. In diesem Maximalwert muss auch das Gewicht des PKW selbst berücksichtigt werden und eine Überschreitung des Grenzwertes sollte in jedem Fall vermieden werden. Neben einem Anhänger wird außerdem auch eine Anhängerkupplung benötigt, durch welche PKW und Anhänger miteinander verbunden werden.

Viele Fahrzeuge haben eine solche Kupplung nicht ab Werk montiert, so dass ein Nachrüsten vor dem Urlaubsantritt erforderlich wird. Abnehmbare, starre und schwenkbare Anhängerkupplungen führen zum Beispiel erfahrene Anbieter wie Rameder für alle gängigen Fahrzeugtypen. Außerdem bietet Rameder an mehr als 40 Montagepoints die Anbringung der Anhängerkupplung am PKW an.

Gesetzliche Vorschriften zur Urlaubsfahrt mit Anhänger

Zu den gesetzlichen Vorschriften rund um Anhängerkupplungen und Anhänger an einem PKW gehört, dass die Kupplung nach Ende der Fahrt abmontiert werden muss, sofern sie nicht schwenkbar ist und das Kennzeichen des PKW verdeckt. Außerdem muss der Anhänger genau wie ein Fahrzeug über einwandfrei funktionierende Bremslichter und Schlusslichter verfügen. Hier sollte man vor Antritt der Fahrt in den Urlaub genau prüfen, ob die Lichtanlage störungsfrei funktioniert. Vorgeschrieben ist auch, dass der Anhänger über zwei Rückstrahler in Dreiecksform und mit einer Kantenlänge von mindestens 15 Zentimetern verfügt.

Fahrverhalten und Testfahrt

Ist man als Familie bisher noch nie mit PKW und Anhänger in den Urlaubs gefahren, lohnt sich im Vorfeld eine Testfahrt. Hierbei sollten Anhänger und PKW bereits mit einem ähnlichen Gewicht wie am Reisetag beladen werden, damit das Fahrgefühl so realistisch wie möglich ist. Anschließend ist es sinnvoll, verschiedene Verkehrssituationen zu testen, um ein besseres Gefühl für das Gespann zu bekommen und dadurch die Sicherheit der späteren Urlaubsfahrt zu erhöhen. Sinnvoll ist es beispielsweise, das Bremsverhalten zu testen.

Auch eine kurvige Strecke kann vorab gefahren werden, um das Ausscherverhalten des Anhängers kennenzulernen. Er schert deutlich weiter als der PKW aus. Zu guter Letzt kann man das Rückwärtsfahren und Einparken vorab üben, denn hier tritt eine Besonderheit auf. Beim Rückwärtsfahren entsteht ein umgekehrtes Lenkverhalten. Schlägt der Fahrer recht ein, fährt der Anhänger nach links und umgekehrt. Daran kann man sich mit etwas Übung jedoch schnell gewöhnen.

Ladungssicherung

Beim Verladen des Urlaubsgepäcks ist es wichtig, auf eine korrekte Ladungssicherung zu achten und das gilt sowohl für den Anhänger als auch für Reisegepäck im PKW. Schlecht gesichertes Urlaubsgepäck wird bei einer Vollbremsung oder einem Unfall schnell zur Gefahrenquelle für die Insassen.