22. April 2024

Frauen im Teamsport: Fußball auf der Überholspur

Existierende Rollenbilder werden in unserer Gesellschaft zunehmend hinterfragt. Trotz des Wandels in den Köpfen der Sportfans, haben es Frauen im Fußball nach wie vor schwer. Obwohl starke Frauenteams beeindruckende Erfolge feiern, stehen sie in der medialen Präsenz noch weit zurück. Frauen setzen mit einer mitreißenden Begeisterung für den Teamsport ein echtes Signal und zeigen, wie stark der Aufwind ist, der sie nach oben treibt.

Frauenteams sind stark, selbstbewusst und kraftvoll und die passenden Trikots mit echter Power gibt es bei Flyeralarm Sports. Der Anbieter von individuell gestalteten Teamtrikots und Ausrüstung ist seit der Saison 2019/2020 offizieller Sponsor der Frauen-Bundesliga. Flyeralarm unterstützt die erfolgreichen Fußballfrauen mit der Förderung von jungen Talenten und macht die Teamsportlerinnen fit für die Zukunft.

Schluss mit Vorurteilen

Fans des Herrenfußballs müssen mittlerweile oft neidvoll auf die Erfolge der Frauen schauen. Frauen spielen anders, ohne Frage. Sie bringen eine Leichtigkeit und eine Freude am Spiel auf den Rasen, die einfach Spaß machen. Traurigerweise haben Frauen im Fußball noch immer mit dem Vorurteil zu kämpfen, sie würden technisch und spielerisch hinterherhinken. Ein Aussage, die sich anhand vieler Spielzeuge nicht nachvollziehen lässt. Und allen Kritikern zum Trotz, der Ball ist bei jedem Anpfiff gleich groß und entspricht den FIFA-Regelungen.

Auch die Tore und die Spielfelder sind nicht kleiner und Fußballerinnen tragen wie viele andere Sportlerinnen Sport-BHs unter ihren Trikots. Frauen tragen unter den Shorts enge Radlerhosen, damit die Muskulatur besser durchblutet wird und nicht auskühlt. Ein Phänomen, dass übrigens auch bei winterlichen Männerpartien zu beobachten ist. Frauenfußball ist keine separate Sportart. Fußball ist Fußball, unabhängig von dem Geschlecht auf dem Platz.

Gender Pay Day im Fußball

Viele Frauen kennen das Gefühl weniger zu bekommen, als sie verdienen. Während sich in vielen Branchen zumindest Einsicht, jedoch keine Verbesserung einstellt, sehen Fußballverantwortliche keinen Handlungsbedarf. Ein Missstand, der wehtut. Frauen erhalten für den Gewinn einer Weltmeisterschaft pro Spielerin 60.000 € und dürfen sich über einen Trainerstab erfreuen, der so groß ist wie der der männlichen Kollegen. Im Vergleich dazu erhalten Männer bei einem entsprechenden Turniersieg 400.000 € als Prämie.

Mit der gleichberechtigten Bezahlung von Männern und Frauen in Fußball haben die Schweizer ein längst überfälliges Signal gesetzt. Der DFB sieht in der Anpassung der Infrastruktur und der Rahmenbedingungen an den Standard der Männermannschaften genug der Gleichberechtigung. Die Infrastruktur an der Basis der Vereine ist wichtig, damit mehr Mädchen und Frauen den Zugang zum Fußball haben.

Das Prämienniveau ist allerdings so niedrig, dass sogar erfolgreiche Spielerinnen zusätzlich 40 Stunden in der Woche arbeiten müssen, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Es bleibt zu hoffen, dass sich trotz der Rolle der Frau im Fußball die Begeisterung bei jungen weiblichen Talenten hält und wir weiterhin über spannende Spiele jubeln können.

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