1. März 2024

Gartenzaun: Das Schöne mit Nützlichen vereinen

Die ersten Zäune wurden errichtet, als die Menschen sesshaft wurden. Das eigene Stück Land wurde mit einem einfachen Zaun als Besitz markiert. Gleichzeitig wurden die Haustiere daran gehindert, das Grundstück zu verlassen und waren vor eindringenden Jägern geschützt. Das Prinzip Einzäunung hat bis heute Bestand und im Grunde noch eine ähnliche Funktion. Verändert haben sich die Optik und die Funktionalität von Zäunen.

Ein Gartenzaun ist heute ein wichtiges Gestaltungsmittel für Haus und Garten. Neben der Funktionalität spielt auch die Ästhetik eine große Rolle. Zäune für den Garten sind in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Neben dem Klassiker aus Holz erfreuen sich auch pflegeleichte Zäune aus Metall großer Beliebtheit.

Einfriedung

In einigen Bundesländern sind Eigentümer von Grundstücken verpflichtet, einen Zaun zu setzen. In anderen Regionen ist die Errichtung eines Zauns freiwillig. Jedes gestalterische Element, das eine Grundstücksgrenze markiert gilt als Einfriedung. Ein Zaun ist anders als eine Hecke eine tote Einfriedung. Eigentümer haben bei der Gestaltung eines Grenzzauns freie Hand. Es kann ein einfacher Maschendrahtzaun gezogen werden, der den Blick auf das Grundstück frei gibt oder ein Zaun mit einem integrierten Sichtschutz aufgestellt werden. Die optische Gestaltung ist frei. Ort und Höhe sind an die rechtlichen Vorgaben des Bundeslandes gebunden.

Ein Zaun in der Gartenlandschaft

Zäune spielen in der Gartengestaltung eine wichtige Rolle. Sie können einzelne Bereiche im Garten voneinander abtrennen und den Garten in einen Raum zum Wohlfühlen verwandeln. Ruhige Bereiche zum Sitzen erhalten mit einem Sichtschutzzaun viel Privatsphäre. Je nach Bauart können die Zaunelemente zusätzlich bepflanzt werden und fügen sich harmonisch in die Gartenlandschaft ein. Gartenzäune bieten sofort den gewünschten Schutz vor Blicken oder Wind. Hecken benötigen einige Zeit, bis die gewünschte Dichte und Höhe erreicht wird und verlangen eine aufmerksame Pflege.

Materialien für Gartenzäune

Holz, Metall oder Kunststoff sind geeignete Baustoffe für den Outdoor Bereich und werden daher für den Zaunbau verwendet. Alle Materialien sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Holz ist ein natürlicher und nachwachsender Rohstoff. Der Nachteil an einem Holzzaun ist allerdings die notwendige Pflege. Holz muss im Außenbereich vor Feuchtigkeit und Pilzbefall geschützt werden, da das Material sonst morsch wird. Beim Metall können Gartenbesitzer aus unterschiedlichen Verarbeitungsarten wählen. Neben dem Maschendrahtzaun sind auch Doppelstabmattenzäune erhältlich. Letzterer kann mit einem außergewöhnlichen Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen.

Ein Doppelstabmattenzaun schützt das Grundstück und ist ideal, wenn Haustiere frei im Garten herumlaufen und Kinder zu spielen draußen sind. Metalle mit einer Pulverbeschichtung sind sehr robust und pflegeleicht. Gartenzäune aus Beton bilden eine zusätzliche Mauer um das Grundstück. Sie bieten ausgezeichneten Schutz vor unerwünschten Besuchern und halten Lärm zuverlässig ab. An einer Bahnstrecke oder an einer vielbefahrenen Straße ist ein Zaun aus Beton eine gute Lösung. Leider sind diese robusten und langlebigen Zäune im Vergleich zu den Alternativen kostspielig.

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