29. Februar 2024

Gewächshaus selbst bauen: Tipps zur Standortwahl und Material

Ein Kleingewächshaus ist eine echte Bereicherung für den Garten. Neben der optischen Veränderung verlängert ein Gewächshaus die Erntesaison. Im Frühjahr kann schon zeitig mit der Aussaat begonnen werden. Im Spätsommer und Herbst reicht die Sonne noch aus, um im Inneren des Gewächshauses für ein pflanzenfreundliches Klima zu sorgen.

Gewächshäuser sind als Bausatz erhältlich, der nur zusammengebaut werden muss. Individuell und genau auf den eigenen Garten zugeschnitten sind Gewächshäuser, die selbst geplant und gestaltet werden. Für das Grundgerüst eignet sich Aluminium. Das leichte Metall ist witterungsbeständig und pflegeleicht. Aluprofile von Alu-Verkauf werden genau auf das gewünschte Maß zugeschnitten und direkt nach Hause geliefert. Der Anbieter hat eine Vielzahl von Profilen im Angebot, die mit haushaltsüblichem Werkzeug bearbeitet und zusammengefügt werden können.

Baugenehmigung – ja oder nein?

Diese Frage ist nicht eindeutig zu beantworten. Ob ein Gewächshaus genehmigungspflichtig ist, hängt von der Größe des geplanten Objekts und dem Wohnort ab. Das richtige Vorgehen beinhaltet auf jeden Fall den Kontakt zum zuständigen Bauamt. Zunächst sollte ein detaillierter Plan erstellt werden, der die Maße und den Standort des zukünftigen Gewächshauses darstellt. Wichtig ist zum Beispiel auch, ob ein Fundament gegossen wird oder ob das Gewächshaus an eine Hauswand, ähnlich einem Wintergarten, angelehnt werden soll.

Gestaltungsmöglichkeiten

Das klassische Gewächshaus ähnelt einem kleinen Giebelhaus. Die Konstruktion besteht aus einem Metallgerüst mit lichtdurchlässigen Scheiben. In stilvollen Gartenanlagen sind die Scheiben aus Glas, für den Anbau von Gemüse und Kräuter sind günstige Alternativen aus Kunststoff ausreichend. Neben dem frei stehenden Gewächshaus besteht auch die Möglichkeit, ein Anlehnungsgewächshaus zu bauen. Diese Form nutzt eine Hauswand und wird wie eine überdachte Terrasse ans Haus angebaut. Der Vorteil an dieser Form ist, dass die abstrahlende Wärme des Hauses genutzt wird und auch im Winter Kräuter geerntet werden können.

Pflanzen brauchen Licht und Wärme

Ein beheizbares Gewächshaus ist Luxus im privaten Gemüseanbau. Neben dem Einbau einer Heizungsanlage muss auch über eine solide Isolierung nachgedacht werden. Günstiger und leichter zu realisieren ist Nutzung der Sonne. Dies gelingt über die Standortwahl. Optimal ist ein Standort mit vielen Sonnenstunden. Schatten verkürzt die Wachstumsperiode, da sich der Anbaubeginn im Frühjahr verzögert und sich die Erntezeit verkürzt. Ein Mangel an Tageslicht kann durch eine künstliche Beleuchtung ausgeglichen werden. Sinnvoll kann auch eine asymmetrische Bauweise sein, bei der die sonnenzugewandte Seite tief heruntergezogen wird, um eine größere Lichtausbeute zu erzielen.

Auf Langlebigkeit setzen

Ein Gewächshaus ist kein Projekt für einen Sommer. Damit Gärtner und Gärtnerinnen lange Freude am Gewächshaus haben, sollte auf eine solide Bauweise geachtet werden. Aluminium im Vierkantprofil mit passenden Rohrverbindern sind perfekt für Gewächshäuser, die nach eigenen Vorstellungen gestaltet werden und in Eigenleistung aufgebaut werden. Aluminium hat einen natürlichen Rostschutz und mit einer zusätzlichen Beschichtung wird es zu einem ästhetisch ansprechenden Baumaterial.

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