1. März 2024

Grauburgunder: Ein Weißwein für alle Gelegenheiten

Der Grauburgunder erfreut sich großer Popularität. Charakteristisch für den Weißwein sind wunderbare Fruchtaromen und Gewürznoten. Der Grauburgunder oder Pinot Grigio, wie er in Italien genannt wird, stammt aus der großen Pinot-Familie. Neben dem Grauburgunder gehören dazu der Weißburgunder, der rote Spätburgunder und der Pinot Meunier, der auch als Schwarzriesling bekannt ist. Das Besondere an der Grauburgunder-Rebsorte ist die Farbe der Trauben.

Am Rebstock zeigen sich die Trauben rot. Unter ihrer Schale kommt jedoch weißes Fruchtfleisch hervor, aus dem der Weißwein mit der tiefen goldgelben Farbe gekeltert wird. Wie bei allen Trendweinen muss beim Kauf auf eine gute Qualität geachtet werden. Aus der Südpfalz stammt der Pinot A. Diehl Grauer Burgunder EINS ZU EINS mit wunderbaren Facetten. Der Wein zeigt die charakteristische gelbe Farbe des Grauburgunders. Das Fruchtbouquet wird bestimmt von Äpfeln, Birnen, Pfirsichen, Aprikosen und Orangen. Der Weißwein ist ein toller Begleiter zu feinen mediterranen Gerichten oder zum puren Genießen.

Anbaugebiete des Grauburgunders

Grauburgunder, Pinot Grigio oder Pinot Gris und Ruländer sind Bezeichnungen für den weißen Pinot aus der dunklen Traube. Diese Namensvielfalt lässt Rückschlüsse auf die Anbaugebiete ziehen. Die ungewöhnliche Traube geht vermutlich aus einer Mutation des Pinot Noir hervor. Ihr Ursprung wird im Burgund oder in der Champagne vermutet. Von dort wurde sie nach Ungarn gebracht. Die Verbreitung der Traube geht auf das 14. Jahrhundert zurück.

Heute wird die Rebsorte Grauburgunder im Norden Italiens, im französischen Elsass, in Österreich und in Deutschland, in Baden und der Pfalz angebaut. Die Rebsorte gilt als sehr robust und wächst bevorzugt im kühleren Klima. Steinige und lößhaltige Böden erfüllen die Ansprüche der Rebsorte.

Die Entwicklung zum Trendwein

Ein traditioneller Grauburgunder hat volle und reife Aromen und nur wenig Säure. Bei modernen Grauburgundern ist der Säuregehalt etwas höher. Früher wurden die Weine der Trauben des Grauburgunders nach seinem Entdecker als Ruländer bezeichnet. Ein Wein, der eher kräftig und süßlich war und bis heute in dieser Form im Elsass produziert wird.

Moderne Grauburgunder sind leichter, frischer und passen mit ihrer Eleganz zu jeder Gelegenheit. Diese charakteristischen Merkmale haben dem Wein zu großer internationaler Popularität verholfen. Über die klassischen Anbaubaugebiete hinaus werden die Trauben daher auch in den USA und in Südamerika angebaut. Sein guter Geschmack hat leider auch dazu geführt, dass ihm der Ruf als kostengünstiger Weißwein auferlegt wurde.

Die großen Mengen, die aus unterschiedlichen Teilen der Welt auf dem Markt erhältlich sind, sind häufig nur ein schwaches Abbild der ursprünglichen Geschmacksintensität, die ein grauer Pinot bieten kann. Wer sich dem Wein nähern möchte, sollte daher auf eine gute Winzerqualität setzen. Ein hochwertiger Grauburgunder passt zu Gerichten mit Fisch, zu hellem Fleisch und zu Käse. Dies zeigt die Vielfalt des Weines, der mit unterschiedlichen Begleitern perfekt harmoniert.

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