22. April 2024

Gut für Haut und Umwelt: Beautyprodukte zum Nachfüllen

Umweltschutz geht uns alle an und schon in vielen Haushalten wird der Less Waste Gedanke gelebt. Weniger Plastik und insgesamt weniger Müll zu produzieren ist nachhaltig und schont Ressourcen wie Rohstoffe, Wasser und Energie. Müllsparpotenzial gibt es in jedem Raum. Im Badezimmer sind es vorwiegend die Verpackungen für flüssige Seife, Duschgel und Shampoo, die nach wie vor aus Kunststoffen produziert werden.

Oft ist nicht nur die Produktion wenig umweltfreundlich, auch die Verwendung von schicken Flaschen mit bunten Etiketten macht ein Recyceln zum Problem. Refill – Kosmetik zum Nachffüllen hilft dabei, das Müllvolumen zu verringern. Gut durchdachte Nachfüllbeutel werden ressourcenschonend hergestellt, machen sich leicht beim Transport und können mit wenigen Handgriffen dem Materialkreislauf zugeführt werden.

Tiegel und Spender nachfüllen statt neu kaufen

Mit dem Kauf von Naturkosmetik setzen Verbraucher ein deutliches Signal, dass ihnen die Umwelt und die hautschonende Pflege wichtig sind. Ein konsequenter nächster Schritt ist das Auffüllen der verbrauchten Produkte in die vorhandenen Flaschen. Bei Flaschen mit Pumpaufsatz hat sich Nachfüllen gut etabliert. Beutel aus dünner Folie sind leichter zu transportieren und oft ist der Preis im Vergleich zum Produkt in der Flasche günstiger. Weniger bekannt ist das Nachfüllen von Tiegeln und Cremedosen.

Auf dem Markt sind mittlerweile Tiegel erhältlich, die mit wenigen Handgriffen aufgefüllt werden können. An die Menge angepasste Sachets sorgen für den hygienischen Schutz der Hautpflege bis zur Verwendung. Vor dem Befüllen sollte der Tiegel einmal gründlich gereinigt oder im Geschirrspüler gespült werden. Je nach Produkt können pro Füllung bis zu 80 % Prozent Kunststoff gespart werden und das geringere Gewicht sorgt für eine bessere CO₂-Bilanz beim Transport.

Monomaterial für eine bessere Wiederverwertung

Monomaterial ist die Bezeichnung für Verpackungen, die nur aus einem Material bestehen. Die Verpackung erfüllt für ein Produkt einen wertvollen Zweck. Sie schützt den Inhalt bis zum Verbrauch. Ist dieser Zweck erfüllt, ist die Verpackung entweder nur noch Müll oder ein Wertstoff, dem über das Recycling ein zweites Leben eingehaucht wird. Verbraucher entscheiden durch ihr Kaufverhalten, ob aus Kunststoff etwas Neues werden kann.

Verpackungen aus nur einem Material gelten als sortenrein und lassen sich außergewöhnlich gut wiederverwerten. Nachfüllbeutel aus Monomaterial sind daher ein Stückchen besser für die Umwelt, wenn sie nach Gebrauch über die gelbe Tonne entsorgt werden. Packungen mit Drehverschluss erfüllen dies nicht selbstverständlich. Verschluss und Folie sollten daher getrennt entsorgt werden.

Kaufen, Pflegen und dabei etwas Gutes tun

Green Branding oder Ökomarketing ist in vielen Branchen selbstverständlich. Unternehmen, die das umweltbewusste Handeln von Verbrauchern unterstützen, unterstützen zusätzlich mit jedem gekauften Produkt Projekte in aller Welt. Kampagnen zum Schutz von Wäldern, bedrohte Tierarten und gegen die Verschmutzung der Meere sind dabei oft unabhängig vom Produkt. Ein Teil des Erlöses des Unternehmens fließt in umweltfreundliche Projekte und Verbraucher haben auf doppelten Weg die Möglichkeit, etwas für ein besseres Klima zu tun.

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