17. Juli 2024

Locken bei kurzen Haaren: Vielseitig und pflegeleicht

Kurze und lockige Haare sind bereits seit Jahren höchst angesagt. Sie verleihen Dir nicht nur eine besondere Ausstrahlung und Charme: Ein kurzer Haarschnitt mit Locken ist einer der praktischsten Haarstyles der Welt! Dabei können lockige kurze Haare völlig ohne Glätteisen, Föhn und Co auskommen – mit ein wenig Styling-Schaum kannst Du deine Haare optimal in Szene setzen und täglich aufs Neue erstrahlen lassen.

Locken bei kurzen Haaren: Unsere Stylingtipps

Locken bei kurzen Haaren sind fröhlich, frisch, frech und praktisch. Mit einer geringen Menge Styling-Schaum und wenigen beherzten Knetgriffen kannst Du Deine Lockenmähne effektiv in Form bringen – somit bist Du bereits in weinigen Minuten ausgehfertig. Ein kurzer und lockiger Hairstyle braucht nämlich keine aufwendiges Styling-Prozedur, da oft bereits von sich aus gut aussehen. Solltest Du Dir doch mal eine Veränderung wünschen, kannst Du Deine Locken wenigen Handgriffen in einen ganz anderen Style verändern. Ob edel in Wasserwellen oder im Sleek-Look nach hinten glatt gegelt – ein kurzer Haarschnitt mit Locken macht viele verschiedene Styling-Experimente mit.

Viele Frauen haben längst erkannt, wie schmeichelhaft die kurze lockige Frisur wirkt. Denn Locken umspielen das Gesicht mädchenhaft und sorgen für einen aufregenden und weiblichen Look, der Männerherzen höherschlagen lässt!

Die richtigen Hilfsmittel spielen eine wichtige Rolle

Möchtest Du Deine kurze Frisur mit Locken schmücken, dann benötigst Du das passende Zubehör, die richtigen Stylingprodukte und einige Hilfsmittel. Optimal eignet sich ein Glätteisen oder Lockenstab mit runder Form. Der Grund dafür ist, dass Du mit Lockenwicklern nur schwer eine schöne Frisur zaubern kannst, da diese für ein Kurzhaarschnitt meist zu groß sind. Ein Lockenstab eignet sich am besten, denn hier kannst Du Deine Frisur individuell definieren. Wichtig zu erwähnen ist, dass Du Dich lieber für einen sehr dünnen Lockenstab entscheiden solltest, da dieser kurze Haare gut fassen kann und Du somit feine und kleine Locken machen kannst.

Locken mit dem Glätteisen sind auch bei kurzen Haaren möglich

Wenn Du ein Glätteisen zu Hause hast, dann kannst Du gerne einmal diese Methode ausprobieren, um Locken beziehungsweise Wellen in Dein kurzes Haar zu zaubern. Da sich kurze Haare schwer von einer Kopfseite zur anderen legen lassen, ist es ratsam, dass Du zuerst einzelne Haarpartien absteckst. Dann klemmst Du die erste Strähne in das Glätteisen ein, wickelst die Haare auf und ziehst das Glätteisen ab. Diesen Schritt wiederholst Du nun mit allen Strähnen. In welche Richtung Du die Locken drehst, entscheidest Du selber. Am schönsten ist es, wenn Die eine Haarsträhne nach hinten und eine nach vorne drehst, damit Deine Frisur später nicht so aussieht, als hättest Du Lockenwickler drin gehabt.

Bevor Du mit dem Finish beginnst, solltest Du die Locken gut auskühlen lassen. Die gelockten Haare darfst Du natürlich nicht bürsten oder kämmen. Zupfe die einzelnen Locken mit Deinen Fingern leicht auseinander, um den Haaren noch mehr Volumen zu schaffen. Für einen längeren Halt kannst Du Deine Haare zum Schluss mit Haarspray fixieren.

kurze lockige haare
Kukuruza Oksana/shutterstock.com

Locken mit dem Lockenstab bei kinnlangen Haaren

Für diese Haarlänge eignet sich am besten ein Lockenstab, der nach unten spitz ausläuft. Damit kannst Du die Haare um den Stab genau an der Stelle wickeln, der den passenden Lockendurchmesser hat. Wenn Du also an der dicksten Stelle anfängst und Deine Haare abwärts auf den Lockenstab wickelst, entstehen gleichmäßige, schöne Wellen. Beim Kauf solltest Du also darauf achten, welchen Durchmesser der Stab an der dicksten Stelle hat. Denn hier gilt: Je kürzer die Haare, desto dünner darf der Lockenstab sein. Andernfalls genügt die Haarlänge nicht zum Drehen aus, weswegen Deine Haarspitzen wild vom Kopf abstehen würden.

Ein Tipp am Rande: Du kannst Dich ebenfalls nach einem Lockenstab mit verschiedenen Aufsätzen umschauen. Dies ist zudem besonders praktisch, wenn Deine Haare wieder mal länger sind. Ganz wichtig: Benutze bei solchen Modellen immer einen Hitzehandschuh!

Locken mit dem Lockenstab bei ganz kurzen Haaren

Theoretisch könntest Du auch hier das oben erwähnte Modell benutzen, allerdings wird es Dir nicht so viel Freude und auch nicht die gewünschten Resultate bringen. Wenn Du ganz kurze und vielleicht zusätzlich noch durchgestufte Haare hast, dann reicht die Haarlänge nicht aus, um sie um den Stab mit der Hand zu wickeln. Verwende dann lieber einen Lockenstab mit Klemme, mit dem auch die kürzesten Haare aufgedreht und fixiert werden können. An dieser Stelle gilt Folgendes als Faustregel: Je kürzer die Haare, desto dünner muss der Lockenstab sein. Und verwende immer ein Hitzeschutzspray.

Beim Kauf solltest Du also darauf achten, welchen Durchmesser der Stab an der dicksten Stelle hat. Denn hier gilt: Je kürzer die Haare, desto dünner darf der Lockenstab sein. Andernfalls genügt die Haarlänge nicht zum Drehen aus, weswegen Deine Haarspitzen wild vom Kopf abstehen würden.

Papilloten: Drehen ohne Hitze

Sind Deine Haare geschädigt oder brauchen einfach mal eine Pause von Lockenstab und Co., dann zählen Papilloten als optimale Alternative, da Du mit einem wilden Lockenkopf aus Deinem kurzen Haaren zaubern kannst. Wie viele Papilloten du dafür genau brauchst, hängt von deiner Haardicke ab und ebenfalls davon, wie viele Locken auf deinem Kopf entstehen sollen. Und so wird es gemacht:

  1. Im Gegensatz zum Lockenstab oder Glätteisen, musst Deine Haare zuerst waschen oder wenigstens nass machen.
  2. Nun kämmst Du die Haare durch und teilst sie in einzelne Strähnen ab.
  3. Wickle die erste Strähne um eine Papillote – dies kann am Anfang etwas kniffelig, erscheinen, vor allem wenn die Haare sehr kurz sind. Mit der Zeit hast den Dreh aber dann drauf.
  4. Wenn das Haar aufgerollt ist, drückst Du die Enden der Papillote einfach nach innen zusammen.

Das Positive an dieser Methode ist, dass Du keine Haarklemmen oder Nadeln benötigst, da die Papilloten Dein Haar von allein zusammenhalten. Nachdem Du alle Haare aufgerollt hast, lässt Du sie an der Luft trocknen. Falls es Dir zu lange dauert, kannst Du natürlich auch einen Haarföhn benutzen. Dafür eignet sich am besten ein Föhn mit Diffuser-Aufsatz, denn mit diesem wirbelst Du Die Locken nicht wieder auseinander. Wenn deine Haare trocken sind, öffnest Du die Papilloten und ziehst sie aus der Mähne raus. Damit Deine Haare danach nicht fisselig aussehen, kannst etwas Stylingcreme nehmen, und sie in die Locken sanft einarbeiten. Achte jedoch darauf nicht zu viel von der Creme zu nehmen – so beschwerst Du die Locken und sie fallen in sich zusammen.

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