17. April 2024

Nachhaltige Fashion auf dem Vormarsch: Umweltschutz in der Modebranche liegt voll im Trend

Nachhaltigkeit und Mode – wie kann das zusammengehen? Lange Zeit gab es hier wirklich keine oder nur marginale Überschneidungen. Aber immer mehr mutige, moderne und innovative Modeunternehmen entdecken, dass sich Nachhaltigkeit lohnt. Sie achten bei der Produktion auf die Verwendung von recycelten Stoffen, setzen auf die Reduzierung von CO2 und gestalten die Produktion ressourcenschonend.

So tut es auch die italienische Marke Endless, die Strumpfhosen, Socken, Strümpfe und Leggings ausschließlich aus regenerierten Garnen wie zum Beispiel aus recyceltem Nylon produziert, sich der Senkung des CO2 Ausstoßes verpflichtet, bei der Produktion ihrer Produkte nur Strom aus erneuerbaren Quellen verwendet und Wasserressourcen einspart.

Klimaschutz ist Teil der zukunftsgewandten Modeindustrie

Es ist noch gar nicht lange her, dass es die einzige Sorge beim Kauf eines neuen Outfits war, dass es trendy, up to date und in fashion ist. Aber im Jahr 2023 ist das schon lange nicht mehr genug. Auch in der Modebranche gibt es mittlerweile ein Umdenken in Richtung Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein, Recycling und Ressourcenschonung. Seit einigen Jahren ist der Klimawandel in der ganzen Welt spürbar. Und besonders die Länder, in denen die Mode für den Weltmarkt produziert wird, sind stark von ihm betroffen.

Dürren, Hochwasser, Stürme und Extremtemperaturen sind in Bangladesch, Indien, Indonesien und China keine Seltenheit. Ein stärkeres globales Bewusstsein, aber auch die konkreten Auswirkungen auf die Produktionsketten der Modekonzerne haben dazu geführt, dass sich immer mehr Marken und Produzenten hin zu einer nachhaltigeren Produktion hin bewegen wollen.

Der Schutz der Ozeane

Aber nicht nur der Klimawandel ist ein drängendes Problem unserer Zeit. Neben Unwettern, Hochwassern, Überflutungen, Hitzewellen und Stürmen hört man immer wieder Nachrichten über extreme Überproduktion, Umweltverschmutzung und Plastik in den Meeren. Auch das gehört zur schnelllebigen Modeindustrie. Da Plastik nicht biologisch abbaubar ist, aber mit der Zeit porös und spröde wird, entstehen im Laufe der Zeit immer kleinere Plastikpartikel, die früher oder später ins Meer gelangen. Bei den kleinsten Plastikpartikeln, die auch in Kosmetika und Kleidung vorkommen, spricht man von Mikroplastik.

Damit Plastik gar nicht erst in die Meere gelangt, muss es zu einer wertvollen Ressource gemacht werden. Und das haben sich einige Marken und Modehersteller zu Herzen genommen. Sie produzieren zum Beispiel Strümpfe und Strumpfhosen aus regeneriertem Nylon, das nicht erst neu hergestellt wird, sondern von Deponien aus wiederverwertet wird. So kann ein aktiver Beitrag in Sachen Nachhaltigkeit gleichzeitig die Ozeane und ihre Lebewesen schützen, da jedes Plastikteil, das wiederverwendet wird und nicht im Meer landet, auch keinem Fisch gefährlich werden kann.

Artenvielfalt und Naturschutz

Naturschutz und Mode sind zwei konkurrierende Felder. Denn die Modeindustrie ist angewiesen auf eine große Menge an natürlichen Ressourcen. So entstehen für Baumwollplantagen zum Beispiel riesige Monokulturen, die sich negativ auf die Pflanzenvielfalt auswirken und einigen Tieren den Lebensraum nehmen. Gravierender ist aber der Ausstoß von Kohlendioxid durch alle großen Industrien. Deshalb muss es auch in der Modeindustrie oberste Priorität werden, sich für eine Verringerung des CO2 Ausstoßes stark zu machen. Einige zukunftsgerichtete und umweltbewusste Marken wie zum Beispiel Endless gehen hier voran und haben sich in ihrer Produktion diesem Ziel verpflichtet.

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